Freitag, 30. Oktober 2020
An manchen Tagen verteilen sich die Waisen im Wald, und jeder macht beim Grasen sein eigenes Ding. Heute setzten sich zuerst Ziwadi und Olorien vom Rest der Herde ab, und die Keeper mussten sie gut im Auge behalten, damit sie nicht zu weit fort liefen. Nach der Fütterung um 9 Uhr gingen dann Naboishu, Mukkoka, Naleku und Nabulu alle ihrer eigenen Wege. Wenn es Milch gibt, kommen sie aber alle wieder zusammen. Kurz vor der Mittagsfütterung konnte man schon Naboishu tief im Wald hören, der vor Vorfreude auf seine nächste Milchflasche laut bellte. Als die anderen ihn hörten, wussten sie, dass es bald soweit war, und Naleku, Nabulu und Mukkoka folgten Naboishu zur Fütterung. Wenn Naboishu dabei ist, brauchen sich die Keeper keine Sorgen zu machen, die Waisen wiederzufinden! Nach der Mittagsmilch grasten dann alle zusammen weiter.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.10.2020
Donnerstag, 29. Oktober 2020
Die Stimmung der Waisen leidet manchmal unter dem Wetter; genau wie die meisten Menschen auch sind sie an verregneten Tagen eher nicht so gut gelaunt! Heute Morgen war es wieder kühl und es gab ab und zu einen Schauer, und so grasten alle nur dicht bei den anderen, ohne dass viel gespielt wurde. Sie versuchten alle, sich gegenseitig warm zu halten, und nicht einmal die drei verspielten Jungs Maktao, Kiombo und Mukkoka wollen Ringkämpfe miteinander starten. Es wurde nur einmal kurz aufregend, als zwei männliche Impalas, die sich in einen Kampf verwickelt hatten, auftauchte und einigen Lärm machten. Olorien, Bondeni, Naleku, Roho, Naboishu, Larro, Mukkoka und Maktao hatten damit nicht gerechnet und tröteten und kollerten aufgeregt. Als die Impalas das hörten, machten sie sich schnell davon und die Keeper kamen eilig herbei, um die Waisen zu beruhigen und sicherzugehen, dass die Antilopen verschwunden waren. Maisha, Nabulu, Kiasa und Kiombo gingen kurz auf Patrouille und schnupperten überall herum, um sich zu vergewissern, dass nicht noch andere Tiere im Unterholz lauerten. Maisha und Nabulu ließen sogar ein lautes Trompeten als Warnung für andere Tiere los, bevor sie sich wieder ans Grasen machten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.10.2020
Dienstag, 27. Oktober 2020
Olorien ist ein zufriedenes kleines Mädchen. Genau wie Ziwadi liebt sie es, draußen im Busch zu grasen, aber genauso schmeckt ihr die Milch. Nach der Fütterung schleicht sie auch gerne einmal um die Schubkarre herum, um zu sehen, ob es irgendwo etwas verschüttete Milch aufzuschlecken gibt. Meistens grast sie den ganzen Tag zusammen mit Ziwadi, und die beiden lassen sich selten davon abbringen. Darin sind sie sich sehr ähnlich!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.10.2020
Sonntag, 25. Oktober 2020
Ziwadi und Olorien sind beste Freundinnen und sind nur ungern ohne die jeweils andere unterwegs. Am Morgen nieselte es, und so beschlossen die Keeper, Ziwadi, Bondeni, Kindani und Kinyei noch ein wenig in ihren warmen Ställen zu lassen; Olorien ist aber inzwischen schon gesund und robust genug und sollte daher mit der Herde hinaus in den Wald gehen. Kaum war sie allerdings dort angekommen, fing sie an, nach Ziwadi zu suchen, und als sie feststellte, dass diese nicht da war, machte sie sofort kehrt und ging zu den Stallungen zurück! Die Keeper hatten ein Einsehen und gingen mit ihr zurück, damit sie mit Ziwadi zusammen sein konnte. Der Regen hört dann aber bald auf, und so konnten schließlich Bondeni, Kindani, Kinyei, Ziwadi und Olorien alle hinaus zu den anderen kommen. Nach der 15-Uhr-Fütterung hatten dann alle Spaß am Wasserloch. Bondeni flitzte ums Schlammloch herum und spielte mit den Keepern und den anderen Waisen. Ziwadi und Kindani taten sich zusammen, um den Warzenschweinen hinterher zu jagen, bis es schließlich wieder zurück in den Busch ging.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.10.2020
Dienstag, 20. Oktober 2020
Es war ein kalter und feuchter Morgen, und so mussten die kleinen Waisen Bondeni, Olorien, Kindani, Kinyei und auch Ziwadi erst einmal in ihren Ställen bleiben, wo es war und trocken war. Die Babys machten sich nichts daraus, aber Ziwadi, die am liebsten draußen im Wald umher streift, hatte keine Lust, drin zu bleiben. Die Keeper überzeugten sie aber mit etwas geschnittenem Grün, und es dauerte nicht lange, bis es aufhörte zu regnen, und alle herauskommen konnten. Sie folgten den anderen Waisen, die schon fleißig im Wald grasten.

