Samstag, 22. August 2020
Maktao ist für die jüngeren Waisen wie Roho, Naleku, Ziwadi oder Olorien so etwas wie ein netter Onkel geworden. Er ist nie ruppig zu ihnen, wenn sie bei ihm sind, und die Babys verbringen gern ihre Zeit mit ihm – während sie sich von Kiombo und Naboishu, die kleine Raufbolde sind, eher fernhalten. Heute Nachmittag staubten sich Maktao und Naleku gemütlich zusammen ein, und Maktao überließ dem kleinen Mädchen viel von der Erde, die er selbst aufgelockert und zusammengesucht hatte. Es ist rührend zu sehen, wie diese kleinen Elefanten füreinander da sind!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.08.2020
Donnerstag, 20. August 2020
Die Waisen bekamen die Milch um 15 Uhr heute am Schlammloch, und da es angenehm warm war, gingen Naleku und Roho danach direkt zum Matsch und begannen zu baden. Maisha, Kiasa, Larro, Kiombo, Mukkoka und Nabulu ließen sich schnell anstecken, und bald rollten sie sich alle im kühlenden Schlamm herum. Ziwadi und Olorien hielten Abstand und futterten lieber Grün, und Maktao und Naboishu blieben am Rand des Wasserlochs und bespritzten sich nur etwas mit Schlamm. Kiasa und Maisha bemerkten, dass Roho offenbar ein wenig feststeckte, und so gingen sie schnell zu ihm, um ihm zu helfen. Sie umrüsselten ihn und sorgten dafür, dass er schließlich wieder herauskam. Kaum war er draußen, flitzte er hinüber zum Staubhaufen und rollte sich dort herum, wo er bald Gesellschaft von Kiasa und den anderen bekam. Kaum hatte Kiasa sich hingelegt, kletterte Roho ihr auch schon auf dem Rücken herum! Auch Naboishu schien nach Klettern zumute zu sein, und auch er versuchte, auf Kiasa hinauf zu krabbeln; er ist allerdings schon deutlich größer und schwerer als Roho, und so beeilte sich Kiasa, schnell wieder aufzustehen, bevor er sie erdrückte!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.08.2020
Mittwoch, 19. August 2020
Am Morgen war es wieder kalt, da die ganze Nacht heftiger Regen auf das Waisenhaus in Nairobi gefallen war, und die Elefanten waren nicht besonders motiviert, ihre kuscheligen Ställe zu verlassen. Mukkoka, Naleku, Naboishu, Roho, Kiasa, Larro und Maisha standen alle unter ihren Dächern, kollerten ihren Keepern protestierend zu und weigerten sich herauszukommen. Die Keeper ließen ihnen noch ein wenig Bedenkzeit, aber als sie einige der anderen wie Nabulu, Maktao und Kiombo hinaus in den Wald gehen sahen – mit Ziwadi und Olorien im Schlepptau – trauten sie sich schließlich doch heraus. Die Waisen blieben aber alle dicht zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen, und die kleineren wie Naleku, Roho, Ziwadi und Olorien verkrochen sich unter den Bäuchen der größeren Elefanten. Maisha, Maktao, Mukkoka, Nabulu, Larro und Kiasa sorgten dafür, dass den Babys nicht allzu kalt wurde. Naboishu und Kiombo dagegen konnten einfach nicht stillstehen und rangelten fleißig miteinander, ohne sich zu sehr um die anderen zu sorgen. Ziwadi und Olorien suchten schließlich bei den Keepern Zuflucht, um den raufenden Jungs nicht in die Quere zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.08.2020
Dienstag, 18. August 2020
Nabulu ist immer noch ganz vernarrt in die kleine Olorien und kümmert sich gut um sie. Wenn Olorien sich zu einem Nickerchen hinlegt, steht Nabulu daneben Wache und passt auf, dass nichts und niemand sie dabei stört.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.08.2020
Montag, 17. August 2020
Ziwadi und Olorien machten sich am Vormittag im Wald wieder auf die Suche nach ihrem Lieblingsfutter. Sie lassen sich so schnell nicht davon abbringen – besonders Ziwadi, die sich immer wieder von der Herde verabschiedet und zu ihren liebsten Plätzchen geht. Die Keeper kennen das aber inzwischen schon und passen auf, dass sie nicht zu weit weg läuft. Manchmal ist sie so vertieft ins Grasen, dass sie nicht einmal merkt, wenn die nächste Milchfütterung ansteht. Als es gegen 11 Uhr Zeit für die Mittagsfütterung wurde, war sie weit entfernt zu sehen, wo sie zufrieden Grün fraß und mit dem Schwanz wedelte. Einer der Keeper musste zu ihr hin laufen, um sie abzuholen, und als alle Waisen versammelt waren, konnte es hinunter zur Fütterung gehen.

