Sonntag, 29. Oktober 2017
Oltaiyoni ist die Geduldigste bei der Milchfütterung. Heute stand sie an der Seite und wartete, bis ihre Freunde ihre Milch ausgetrunken hatten, bevor sie selbst herantrat. Im Gegensatz zu den anderen, die es nicht erwarten können, wenn es Milch gibt, bleibt Oltaiyoni immer brav stehen und wartet, bis ein Keeper sie heran ruft und ihr die Flasche gibt.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2017
Samstag, 28. Oktober 2017
In der Nacht campierten Mutara, Kanjoro, Kainuk, Turkwel, Sities, Suguta, Chaimu und Kilaguni vor den Gehegen, und als am Morgen die Tore geöffnet wurden, kamen Kainuk, Chaimu und Suguta herein, um nach Resten zu suchen. Shukuru hatte beim Luzernenheu eine kurze Unterhaltung mit Barsilinga. Bald kamen Orwa, Narok, Bomani und Vuria aus östlicher Richtung an, und auch Yatta gesellte sich mit ihrer Herde zu den Waisen. Kamok freundete sich mit Nusu an, während Garzi Mutara zum Ringkampf herausforderte, den Mutara natürlich gewann. Boromoko ging staubbaden und testete dann seine Kräfte an einem Termitenhügel, den er versuchte umzustoßen. Sokotei und Enkikwe hatten ihren Spaß beim Herumrollen am Boden, bis Sokotei versuchte, auf Enkikwe zu klettern. Naseku hob einen Akazienzweig auf und wollte ihn kosten, als Tusuja vorbeikam und ihn ihr aus dem Mund schnappte. Sie ließ ihn los, in der Hoffnung, später vielleicht einen neuen zu finden. Die Temperaturen waren heute erträglich, und nur Lemoyian, Olsekki, Naseku, Shukuru, Oltaiyoni und Siangiki wollten sich mittags im Schlamm wälzen. Am Nachmittag wurde es aber schnell heißer, sodass die Waisen sich im Schatten eines Baumes vor der Sonne verkrochen, bevor sie weitergrasten.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2017
Wegen der anhaltenden Dürre in Tsavo hatten wir diesen Monat wieder einige Neuzugänge und mußten deshalb einige Umbelegungen in den Ställen vornehmen. Ndiwa und Mundusi wurden in einem Stall auf der anderen Seite von Maxwells Gehege untergebracht. Ndiwa hat die Veränderung gut weggesteckt, aber Mundusi brauchte einige Tage, bis er sich eingelebt hatte und hat es den Keepern in der Zwischenzeit nicht leicht gemacht. Schon bei ihrer Ankunft in der Nursery ahnten wir, daß Ndiwa schnell lernt, denn sie merkte sich sofort, wo die Stellen für die Milchfütterung lagen. Noch heute erinnert sie uns regelmäßig an ihr gutes Gedächtnis. Sie wurde schon einige Male wegen Neuzugängen verlegt, aber sie vergißt nie, wo sie pünktlich um 17 Uhr ihre Milchflasche abholen kann und wohin sie abends zurück zum Schlafen gehen muß. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 01.10.2017
Sonntag, 1. Oktober 2017
Orwa, Vuria und Narok
Oltaiyoni kratzt sich
Olsekki beschnüffelt einen wilden Bullen
Kamok beim Staubbad
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.10.2017
Sonntag, 1. Oktober 2017
Kurz vor Sonnenaufgang schaffte es Laragai, das Gehegetor zu öffnen, und sie ließ Kithaka und Barsilinga mit heraus! Draußen leisteten ihnen Kilaguni und Chaimu Gesellschaft, bis die Sonne aufgegangen war. Als die anderen auch herausgekommen waren, stießen noch Narok, Orwa, Vuria und Bomani dazu. Shukuru und Oltaiyoni kratzten sich an den Felsen, während die anderen Luzernenheu frühstückten.

