Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.04.2021

Freitag, 16. April 2021
Zongoloni, Alamaya, Jasiri und Faraja waren heute sehr früh am Morgen da – die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, und auch die Keeper waren noch in ihrer Nacht-Unterkunft und hatten noch nicht einmal angefangen, die Milch vorzubereiten. Die ungeduldigen Auswilderer machten aber draußen so einen Krach, dass sie Lima Lima und Quanza weckten. Lima Lima befürchtete gleich, dass sie ihre Flasche verpasst hatte und begann, an ihrem Tor zu rütteln. Die Keeper beruhigten ihre Schützlinge schließlich wieder, bis sie die Flaschen fertig hatten. Als dann das Tor geöffnet wurde, kümmerte sich Enkesha gar nicht um ihre Milch, sondern schoss gleich hinaus, weil sie Zongoloni schon gesehen hatte! Auch Zongoloni war begeistert, ihren Schatz wiederzusehen. Die Keeper überzeugten Enkesha schließlich, doch noch ihre Milch zu trinken, und mussten die beiden dann gut im Auge behalten, damit Zongoloni sich nicht mit ihr davonstehlen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.04.2021

Montag, 12. April 2021
Am Morgen wurde viel getrötet an der Auswilderungsstation – Enkesha und Mwashoti schienen bestens gelaunt zu sein und rannten fröhlich herum. Sie jagten sich gegenseitig hinterher und trompeteten dabei. Die gute Laune schien auch die anderen anzustecken, denn Shukuru, die normalerweise sehr reserviert ist, machte auch mit; sie und Quanza schienen im Wald Fangen zu spielen! Die Keeper schauten ihnen zu und freuten sich über ihre glücklichen Schützlinge.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.04.2021

Dienstag, 6. April 2021
Die Waisen ließen es am Morgen ruhig angehen, und nachdem sie in aller Ruhe ihr Luzernenheu gefuttert hatten und Sonje sich noch ein wenig eingestaubt und an der Laderampe gekratzt hatte, machten sie sich auf in den Wald. Enkesha, die wie oft motiviert voran ging, führte sie zu den Umani-Quellen und kam als erste dort an. Sie ging ein Stück ins Wasser und planschte darin herum, merkte aber nicht, dass ein Krokodil nicht weit von der Stelle entfernt im Wasser lag. Lima Lima hatte schon den Kopf des Krokodils an der Wasseroberfläche gesehen und wollte Enkesha warnen; diese hatte aber offenbar auch nicht damit gerechnet, dass Lima Lima auf sie zukommen würde und erschrak. Sie trompetete laut los und erschreckte damit alle anderen – Elefanten, Keeper und Krokodile! Alle von ihnen zogen sich schnell ins Wasser zurück! Quanza und Sonje brachten dann die Waisenherde lieber an einen anderen Ort, in Richtung der Chyulu-Hügel, wo es nicht so viele Krokodile gibt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.04.2021

Sonntag, 4. April 2021
Lima Lima sah heute den Wassertransporter und hoffte wohl, dass er die Milch bringen würde; sie ging hin und beschnupperte das große Fahrzeug ausführlich. Sonje und Shukuru hielten sich zurück und warteten – ihnen war offenbar klar, dass die Milch mit einem anderen Auto gebracht wurde. Als die Waisen dann ihre Flaschen bekamen, füllte der Transporter das Wasserloch auf. Murera ging hin und bediente sich direkt an dem Wasser, das aus dem Schlauch kam. Auch ein paar Büffel wurden von dem frischen Wasser angelockt, aber Quanza und Mwashoti machten sich gleich daran, sie wieder zu verscheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.04.2021

Freitag, 2. April 2021
Shukuru ließ sich am Morgen viel Zeit und ging auf dem Weg zum Luzernenheufrühstück erst noch in Luggards Gehege vorbei, um dort nach übriggebliebenen Leckereien zu suchen. Ein Keeper holte sie schließlich ab, damit sie nicht zurückgelassen wurde. Sie ist aber gerne für sich allein unterwegs, und so ließ sie die anderen davon ziehen und ging ihrer eigenen Wege. Quanza beschloss, ihr Gesellschaft zu leisten, und so grasten die beiden eine ganze Weile geruhsam zusammen. Schließlich überzeugte Quanza ihre Freundin, sich wieder den anderen anzuschließen, und Enkesha schien sich sehr zu freuen, die beiden wiederzusehen. An den Umani-Quellen hatten die drei dann die Herde wieder eingeholt.