Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.05.2020

Samstag, 9. Mai 2020
Alamaya und Quanza standen heute zusammen und schienen ein vertrauliches Gespräch zu führen. Als Mwashoti sich ihnen näherte, wollte Alamaya ihn nicht daran teilhaben lassen – er ging hinüber und schob ihn weg. Murera räumte unterdessen im Wald auf: Als sie einen abgestorbenen Ast von einem Baum herunterhängen sah, ging sie hin und zog ihn mit dem Rüssel herunter, damit er niemandem auf den Kopf fallen konnte!

Die Waisen im Juli

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juli 2020

Es ist jetzt Winter in Nairobi und die Tage sind oft kühl und bewölkt. Die Waisen hatten daher wenig Interesse am Baden und verbrachten die meiste Zeit im Busch beim Fressen und um sich im Dreck zu wälzen. An kalten Tagen gehen die Waisen nur in offenes Gelände wenn es Milch gibt, ansonsten halten sie sich lieber im windgeschützten Dickicht auf. „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Die Waisen im Juni

Maisha und Roho (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Juni 2020

Diesen Monat kam die kleine Olorien aus der Masai Mara nach Nairobi in die Nursery. Nach einigen Tagen hatte sie sich an die Keeper, ihre Milchflasche und die neue Umgebung gewöhnt und konnte in den Alltag mit der Herde eingeführt werden. Regelmäßigkeit und Routinen sind sehr wichtig für Elefantenbabys, und besonders natürlich die Gesellschaft von Artgenossen. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.04.2020

Dienstag, 28. April 2020
Alamaya schien am Morgen im Wald Quanza zum Ringkampf herausfordern zu wollen. Er legt sich gerne mit allen an, an denen er vorbeikommt! Er ging auf sie zu, aber Ziwa ging dazwischen und versperrte ihm den Weg. Mit einem kurzen Kollern gaben ihm die beiden älteren Elefanten zu verstehen, dass er sich besser benehmen sollte, und so gab er seinen Plan auf und ging wieder grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.04.2020

Sonntag, 26. April 2020
Die auswildernde Zongoloni hatte sich heute Morgen etwas verspätet, als sie an den Stallungen auftauchte. Alle anderen waren schon aufgebrochen, und Zongoloni zeigte, was sie in der Wildnis gelernt hatte: sie suchte mit dem Rüssel in der Luft und am Boden nach dem Geruch ihrer Freunde und ging bald in die Richtung in den Wald los, in der sie sie vermutete. Und tatsächlich hatte sie sie bald gefunden! Alamaya futterte schon fleißig, und Zongoloni schloss sich ihm und Quanza an. Nach einer Weile machte Quanza sich selbstständig und suchte sich ein Wasserloch, wo sie ihren Durst stillen und das frische kühle Wasser genießen konnte.