Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2020

Dienstag, 14. April 2020
Lima Lima ging am Morgen erst einmal zur Tränke, um frisches Wasser zu saufen. Ziwa und seine unabhängigen Freunde begleiteten die Waisenherde am Morgen. Ziwa und Ngasha liefen zusammen, während Murera den Rest der Waisen begleitete. Alamaya und Quanza gingen gemütlich im Schatten der Bäume, und die anderen grasten fleißig, als ein altbekannter wilder Bulle auftauchte. Die Keeper haben ihn Ndugu genannt, was in Suaheli „Bruder“ bedeutet. Er ist sehr freundlich und unterstützt sogar hin und wieder die Keeper dabei, im Wald auf ihre Schützlinge aufzupassen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2020

Dienstag, 7. April 2020
Alamaya und Quanza rangelten am Morgen miteinander. Alamaya wollte sich nicht so leicht geschlagen geben, sondern nutzte die Gelegenheit, um zu demonstrieren, wie kräftig er schon ist. Er ließ sich nicht unterkriegen und schob und schubste so gut er konnte. Am Ende hatte er Erfolg damit, und Quanza gab auf und ging davon!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.03.2020

Montag, 30. März 2020
Jasiri hatte es am Morgen eilig, als er die Waisenherde auf dem Weg in den Wald anführte. Er wollte immer weiter in den Wald hinein und hatte keine Lust anzuhalten. Quanza und die Keeper versuchten, ihn ein wenig zu bremsen, aber er hörte auf niemanden und lief einfach weiter. Schließlich gab Quanza auf und ließ sich stattdessen auf eine kleine Rangelei mit Alamaya ein. Sie wurden unterbrochen, als Faraja auftauchte und Quanza ihm entgegen rannte, um ihn zu begrüßen. Danach machten sie sich gemeinsam wieder daran, Jasiri einzuholen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2020

Mittwoch, 25. März 2020
Alamaya ist in letzter Zeit immer selbstbewusster geworden und fordert immer wieder seine Freunde zu Kräftemessen heraus. Heute Morgen wollte er es mit jedem aufnehmen, an dem er vorbeikam; er nahm sich sogar Quanza vor, die beeindruckende Stoßzähne hat – was ihn aber gar nicht kümmerte! Die beiden rangelten eine Weile miteinander, bis sie von kreischenden Affen unterbrochen wurden und Quanza keine Lust mehr zu haben schien. Als sie davon ging, schloss Alamaya sich Faraja und Ziwa an. Beim Grasen merkte er, dass sich ein paar Büffel in seine Richtung bewegten, und er begann gleich, sie zu verjagen, damit sie nicht näher kamen. Die Büffel machten sich schnell aus dem Staub und schlugen eine andere Richtung ein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.03.2020

Mittwoch, 18. März 2020
Quanza schien am Morgen sehr durstig zu sein; sie wollte nicht aufbrechen, ohne eine ordentliche Portion Wasser aus der Tränke gesoffen zu haben. Auf dem Weg zu den Umani-Hügeln kamen die Waisen an den Wasserquellen vorbei, und auch hier machte sie noch einmal Halt und löschte ihren Durst. Dabei schnappte sie sich noch ein Bündel Gras und ging dann, darauf herumkauend, zufrieden weiter.