Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.12.2019

Samstag, 7. Dezember 2019
Die Waisen sahen am Abend auf dem Heimweg erschöpft aus. Diejenigen, denen das Laufen wegen ihrer alten Verletzungen etwas schwerer fällt – Sonje, Murera und Mwashoti – hatten es nicht leicht, mit Lima Limas Tempo mitzuhalten. Quanza bemerkte das und eilte nach vorn, um Lima Lima etwas zu bremsen, damit auch Murera und Sonje eine Chance hatten, hinterher zu kommen.

Die Waisen im Februar

Roho und Maisha (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020

In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.11.2019

Samstag, 23. November 2019
Die älteren Jungs und Zongoloni kamen am Morgen, um ihre Flaschen zu trinken, und gingen dann gleich wieder zurück in den Wald. Jasiri bliebt lieber bei der Waisenherde und hilft den Mädchen, sich um die jüngeren Bullen Mwashoti und Alamaya zu kümmern. Zongoloni hat es gerade immer sehr eilig, nach der Fütterung wieder zu verschwinden. Quanza und Lima Lima dagegen zeigen kein Interesse, mit draußen herum zu stromern, sondern bleiben bei Jasiri, Murera und Sonje. Die vier Ausreißer gehen ihrer eigenen Wege und leisten den anderen nur gelegentlich beim Grasen Gesellschaft – bei der Mittagsfütterung am Schlammbad stehen sie allerdings meistens bereit!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2019

Mittwoch, 20. November 2019
Alamaya war am Morgen ungewöhnlich ruhig, was Sonje offenbar beunruhigte – sie ging immer wieder zu ihm, um nachzusehen, was los war. Nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen war, setzte er sich plötzlich hin, und alle – Keeper wie Waisen – rannten besorgt zu ihm. Murera und Zongoloni bemühten sich, ihm wieder auf die Beine zu helfen, und als er wieder stand, bemerkten die Keeper, dass er sich wohl am Bein verletzt hatte. Er schien sich am Tag zuvor auf den schroffen Felsen das Bein etwas ausgerenkt zu haben und humpelte ein wenig. Er ließ es sich aber nicht nehmen, mit den anderen mit in den Wald zu kommen. Lima Lima, Murera und Quanza begleiteten ihn, während Shukuru mit einem der Keeper vorneweg ging.

Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020

Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen