Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.01.2021

Mittwoch, 27. Januar 2021
Roho futtert gern in der Nähe der älteren Mädchen und stibitzt häufig Grün aus ihrem Mund, wogegen sie aber gar nichts einzuwenden haben. Maisha hat meistens noch nicht einmal etwas dagegen, dass er die Milch aufschlürft, die sie bei der Fütterung verschüttet. Die jüngeren Waisen sind allerdings nicht so begeistert davon, und Olorien konkurriert manchmal sogar mit ihm! Bei der Milchfütterung standen Roho und Olorien heute noch ein wenig herum, als Maisha ankam und ihre erste Flasche zu trinken begann. Die beiden kamen dazu, und bevor Roho seinen Rüssel heben konnte, hatte ihn Olorien schon zur Seite geschubst! Roho protestierte lautstark, und Maisha kollerte einmal kräftig, um die beiden Streithähne zu warnen. Das genügte – Olorien stahl sich davon, und Roho rappelte sich wieder auf und suchte nach neuer Milch, die er stehlen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.01.2021

Montag, 25. Januar 2021
Als die Waisen am Nachmittag im Wald grasten, wurden sie vom Lärm einer Gruppe Paviane gestört. Naleku war die erste, die es nicht mehr aushielt, und sie rannte den Affen entgegen und trompetete, kollerte und wedelte dabei mit den Ohren, um sie zu verscheuchen. Sie bekam bald Verstärkung von Maisha, Kiasa, Roho, Olorien, Maktao, Kiombo, Naboishu, Larro, Mukkoka und Nabulu, und alle zusammen schlugen sie die nervigen Paviane in die Flucht. Kinyei, Ziwadi, Bondeni, Kindani und der Neuling Shaka bekamen gar nicht viel davon mit und grasten einfach weiter.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.01.2021

Sonntag, 24. Januar 2021
Roho ist der größte Fan des Schlammbads – wenn das Wetter passt, kann er es kaum erwarten, hinein zu springen und sich darin herum zu wälzen. So war es auch heute Nachmittag, als Roho nach der Milchfütterung gleich hinüber zum Schlammloch ging und anfing, sich mit Matsch zu bewerfen. Bondeni, Naboishu, Kinyei und Ziwadi, die mit ihm zur Fütterung gekommen waren, soffen unterdessen Wasser aus den Tonnen. Als die älteren Mädchen zu ihren Milchflaschen kamen, war Roho immer noch vollauf mit seinem Bad beschäftigt. Maisha ging einmal um das ganze Schlammloch herum, um nach allen zu sehen, und schloss sich dann Roho im Matsch an. Das veranlasste auch einige der anderen mitzumachen. Nabulu planschte ebenfalls ausgelassen im Schlamm und spritzte ihn in alle Richtungen davon, sodass sich niemand so recht an sie heran traute. Maisha musste ihren Liebling Roho vor ihr abschirmen, aber irgendwann wurde ihr es zu bunt, und sie scheuchte Nabulu aus dem Wasser. Auch die anderen gingen mit hinaus und fingen an, sich auf den Erdhaufen herum zu rollen. Roho legte sich daraufhin mitten im Schlammloch hin und hielt ein Nickerchen! Er bekam nicht einmal mit, dass Maisha schließlich trompetete und damit das Zeichen zum Aufbruch gab. Sie musste erst noch einmal in den Matsch stapfen und ihn wecken, bevor er wieder mit zurück in den Wald kam, wo bis zum Abend schön gegrast wurde.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.01.2021

Freitag, 22. Januar 2021
Larro und Bondeni sind inzwischen sehr vertraut, ähnlich wie Roho und Maisha. Larro liebt alle kleinen Babys, aber für den kleinen Bondeni scheint sie eine besondere Schwäche zu haben. Sie kommt häufig zu ihm und schaut nach, wie es ihm geht, bevor sie sich wieder anderen Dingen zuwendet. Wenn Bondeni verunsichert ist oder von irgendwem geärgert wird, ist Larro sofort zur Stelle! Heute hatte es offenbar Naboishu auf ihn abgesehen, und daher bellte er verärgert auf, sodass Larro augenblicklich angerannt kam. Sie verpasste Naboishu eine Lektion und kümmerte sich dann um ihren Liebling Bondeni. Er war nur ein wenig erschrocken, aber den Rest des Nachmittags gab Larro acht, dass sie immer an seiner Seite blieb und es ihm gutging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.01.2021

Dienstag, 19. Januar 2021
In der Nacht gab es wieder starken Regen, und die kleinen Waisen in ihren Ställen bekamen nicht allzu viel Schlaf. Naleku streitet sich zwar immer einmal wieder mit ihrem Nachbarn Roho, aber letzte Nacht versuchte sie nach Kräften, ihm zu helfen. Jedesmal wenn er wegen dem lauten Regen auf dem Dach protestierte, rutschte sie näher an die Trennwand zwischen ihren Ställen und steckte den Rüssel hindurch, um ihn zu tätscheln. Er beruhigte sich dann immer wieder ein wenig.