Samstag, 26. Dezember 2020
Von allen Elefanten im Waisenhaus ist Roho wahrscheinlich der größte Freund des Schlammbads! Wann immer die Waisen zum Schlammloch kommen, egal ob es bewölkt und kühl oder sonnig und warm ist, rennt Roho sofort hin und wälzt sich wild darin herum. Meistens machen dann auch Maisha und Kiasa mit. Heute flitzte er auch wieder direkt zum Matsch, nachdem er seine Milch getrunken hatte, und sprang hinein. Dann blieb er aber ein wenig stecken, und als Maisha sah, wie er vergeblich versuchte, wieder heraus zu kommen, ließ sie ihre zweite Flasche stehen und lief zu ihm, um ihm auf zu helfen. Sie kam sogar Kiasa zuvor, die sonst sehr schnell bei den kleinen Baby ist, wenn sie Hilfe brauchen, und ging nach erfolgreich abgeschlossener Mission zurück, um den Rest ihrer Milch zu trinken.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.12.2020
Mittwoch, 23. Dezember 2020
Draußen im Wald kümmerte sich heute Kiasa um die kleinen Bondeni, Kinyei, Kindani, Ziwadi und Olorien. Nachdem sie lange Zeit um Rohos Zuneigung gebuhlt hat, dieser sich aber nicht von seiner geliebten Maisha abbringen lassen wollte, scheint sie sich jetzt lieber auf Bondeni zu konzentrieren. Auch wenn Kiasa bei den Milchfütterungen immer wieder Ärger macht, ist sie doch ein treusorgendes Mädchen für die jüngeren Mitglieder der Herde. Wann immer eines der Babys ein Problem hat und aufschreit oder um Hilfe ruft, ist sie wie der Blitz zur Stelle – manchmal auch schneller als Maisha oder Nabulu oder sogar die Keeper!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2020
Dienstag, 22. Dezember 2020
Naleku ist immer noch am liebsten mit Mukkoka unterwegs, immer noch lieber als mit den älteren Mädchen. Mukkoka war ihr erster Nachbar, als sie im Waisenhaus ankam, und immer noch ist das erste, was sie morgens tut, wenn sie aus ihrem Stall kommt, Mukkoka zu finden! Heute beachtete sie noch nicht einmal ihren aktuellen Nachbarn Roho, als sie herauskam, sondern lief sofort zu Mukkokas Tor und wartete auf ihn. Als dann sein Tor geöffnet wurde, begrüßte sie ihn mit lautem Kollern, und die beiden machten sich Seite an Seite auf den Weg hinaus in den Wald. Sie stromern gern zusammen in der Wildnis herum, und dabei kümmert es sie auch nicht, wenn die restlichen Waisen ganz woanders zu finden sind.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.12.2020
Montag, 21. Dezember 2020
Die Waisen waren am Morgen in ausgelassener Stimmung, und die älteren wie Maisha, Nabulu, Kiasa, Kiombo, Maktao und Mukkoka tobten fröhlich herum. Kiasa und Nabulu fingen an zu trompeten und trampelten in den Büschen herum, was alle anderen auch aktivierte, die mitmachten. Schließlich ließen sich auch noch die kleinen wie Bondeni, Roho, Naleku, Larro, Olorien und Kindani anstecken. Sie versuchten, ihre älteren Kameraden zu imitieren und trompeteten, aber sie können es noch nicht ganz so gut. Sie ließen sich aber den Spaß nicht nehmen und alberten auch mit herum. Ziwadi und Kinyei grasten inzwischen völlig unbeteiligt von dem Getobe der anderen. Die beiden sind nicht so für ausgelassene Spiele zu haben und beteiligen sich nie an solchem Getrampel und Getröte! Sie grasen lieber nach Herzenslust von dem leckersten Grün, das sie finden können.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.12.2020
Donnerstag, 17. Dezember 2020
Nashorn Maxwell war am Morgen voller Tatendrang: er sortierte mit seinem Horn sein Grünfutter und soff Wasser aus seiner Tränke, bevor er sich zu seinen Luzernenheupellets begab. Da hörte er es in der Nähe im Gebüsch rascheln, und er lief sofort den Geräuschen nach, um mit seiner guten Nase herauszufinden, wer dort aktiv war. Es waren Mukkoka, Nabulu, Maisha und Roho, die auf dem Weg in den Wald schon einmal neben seinem Gehege angefangen hatten, von den Büschen zu fressen. Beruhigt ging das blinde Nashorn wieder zurück zu seinen Pellets und machte es sich dann im oberen Teil seines Geheges gemütlich.

