Sonntag, 1. Dezember 2019
Tagwa ging am Morgen zu Rohos Stall, um zu sehen, ob er mit hinaus in den Wald gehen würde, aber wegen dem schlechten Wetter musste er noch ein wenig drin bleiben. Also ging sie stattdessen Larro suchen, die schon bei den anderen war. Als sie sie gefunden hatte, gingen sie zusammen mit Sattao, Kiasa, Enkesha und Tamiyoi hinaus in den Busch. Nach zwei Stunden kamen die sechs auch gemeinsam zur Milchfütterung und machten sich danach wieder daran, das leckere Grün zu fressen, dass jetzt überall um das Waisenhaus herum wächst.
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020
In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.11.2019
Dienstag, 26. November 2019
Am Morgen regnete es wieder, und Roho und Ziwadi mussten noch einmal länger im Stall bleiben. Luggard mag es nicht mehr, wenn er allein zurückbleibt, und ging mit den anderen hinaus. Roho gefällt es auch nicht, da er sich noch nicht so ganz an die Keeper gewöhnt hat und er sich ohne Tagwa nicht so recht wohl fühlt. Auch Tagwa machte sich wohl Sorgen und hielt nach Roho Ausschau. Enkesha und Tamiyoi kümmerten sich inzwischen um Larro. Sie freute sich sehr, als am späten Vormittag Roho zusammen mit Ziwadi herauskam, nachdem der Regen vorbei war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.11.2019
Sonntag, 24. November 2019
Am Morgen war es kühl, und während die meisten Waisen aus ihren Gehegen kamen und in den Wald gingen, blieben Roho und Ziwadi noch etwas länger in ihren Ställen. Das feuchte und kalte Wetter ist nicht ungefährlich für sie; in der Wildnis könnten sie sich unter den Bäuchen ihrer Mütter und anderen Familienmitglieder wärmen. Mini-Leitkuh Tagwa kümmerte sich geschäftig um Larro und passte gut auf, dass sie immer bei ihr blieb, wenn sie schon Roho nicht finden konnte. Die anderen spielten alle fröhlich im Matsch, nachdem die Fütterung um 9 Uhr vorbei war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.11.2019
Mittwoch, 20. November 2019
Einen Monat ist es jetzt her, dass der kleine Roho gerettet wurde. Er hat immer noch ein wenig Scheu vor den Keepern und traut ihnen noch nicht so ganz über den Weg. Das zeigt, wie lange es dauern kann, bis ein Waisenelefant das Trauma, seine Mutter und Familie durch die Hand von Menschen zu verlieren, überwunden hat. Das ist bei jedem Waisen anders, während es bei manchen schnell geht, dauert es bei anderen viel länger, bevor sie sich an ihre menschliche Familie gewöhnt haben. Ansonsten geht es ihm gut; er hat sich an die Milchfütterungen gewöhnt und liebt seine neue Elefantenfamilie schon innig. Er ist auch noch nie von der Herde weg gerannt, seit er mit den anderen zusammen draußen ist. Heute führte er eine kleine Gruppe mit Ziwadi, Luggard, Musiara und Sattao an, als es zur Milchfütterung um 9 Uhr ging.

