Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.06.2019

Dienstag, 4. Juni 2019
Nur ein wilder Bulle stand am Morgen an der Tränke an der Auswilderungsstation, als die Waisen zum Luzernenheufrühstück herauskamen. Kurz darauf jagten zwei Hyänen vorbei, was einige Panik unter den Waisen auslöste! Sie rannten zurück zu den Stallungen, aber die Keeper konnten sie bald wieder beruhigen. Ndiwa und Sana Sana stellten sich in der Nähe des wilden Bullen auf und beobachteten ihn; sie sahen aus, als ob sie sich eine Menge Gedanken machten, zum Beispiel, warum er nicht auch weggerannt war, als er die Hyänen gesehen hatte! Nach einiger Zeit nahm Sana Sana schließlich ihren Mut zusammen und ging auf ihn zu. Ndiwa folgte ihr, und dann kamen auch noch Karisa, Namalok und Tusuja. Sie soffen mit dem Bullen zusammen Wasser, aber es dauerte nicht lange, bis er wieder aufbrach. Beim Mittagsschlammbad schloss sich Kithaka den etwa 25 wilden Bullen an, die sich dort zum Saufen versammelt hatten. Als aber noch mehr ankamen, machte er sich lieber wieder davon, um nicht mit ihnen aneinander zu geraten. Den Nachmittag verbrachten die Waisen im Kalovoto-Gebiet, und Mapia führte am Abend den Weg zurück zu den Stallungen an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.06.2019

Samstag, 1. Juni 2019
Für Mapia, Kuishi und Malima war es der erste Morgen in ihrem neuen Zuhause in Ithumba, und die drei folgten den anderen zum Luzernenheufrühstück. Malima nahm sich einen Zweig mit, während sie abwartete, wie es weiterging, und Wanjala spielte mit Rapa, während Karisa sich mit Esampu anlegte. Kurz darauf schlossen sich Meibai, Kilaguni, Bomani, Narok und Orwa den Waisen an. Kilaguni forderte Meibai heraus, zog aber den kürzeren, sodass er stattdessen mit Orwa rangelte. Dieser wiederum zog sich zurück, als es ihm zu ruppig wurde. Olsekki übte Kopfstand, bevor er seinen Freunden hinaus in den Busch folgte. Dort nahm sich Tusuja etwas Zeit, mit Kuishi und Mapia zu plaudern. Kurz vor dem Mittagsschlammbad kamen noch weitere Ex-Waisen hinzu: Sunyei mit Baby Siku, Makena und Loijuk. Siku rollte sich auf dem Boden herum, gut bewacht von ihrer Mutter, sowie Loijuk, Makena, Roi, Malkia und Sana Sana. Am Nachmittag lernten Kuishi, Mapia und Malima die Gegend am Kone kennen, bevor die Waisen am Abend wieder nach Hause zurückkehrten. Kithaka, Barsilinga und Garzi hatten sich schon etwas früher dort eingefunden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Kilaguni war der einzige Ex-Waise, der am Morgen auf die Waisen wartete, und nachdem er einen kurzen Ringkampf mit Barsilinga absolviert hatte, verabschiedete er sich wieder. Esampu schien sehr aufgeregt zu sein – sie wühlte mit dem Rüssel im Boden herum und machte Kopfstand, und nachdem sie einen Vogel erspäht hatte, jagte sie ihm entgegen und rannte gleich weiter hinaus in den Busch. Ihre Freunde mussten sich beeilen, hinterher zu kommen und fragten sich, was wohl in sie gefahren war. Die Waisen entfernten sich nicht weit von den Stallungen, denn die Neulinge aus Nairobi würden bald ankommen! Gegen 10:45 Uhr war es soweit, und der LKW mit Mapia, Malima und Kuishi fuhr an der Auswilderungsstation vor. Die drei wurden zuerst von Malkia, Sana Sana und Ndiwa begrüßt, die sie noch aus dem Waisenhaus kennen, und die anderen kamen nach und nach dazu. Mapia versuchte gleich, Sana Sana herauszufordern, aber diese ließ sich das nicht gefallen und schubste ihn weg. Rapa versuchte, ihn zu ärgern, wurde aber von den Keepern davon abgehalten. Sana Sana und Malkia grasten dann ausführlich zusammen mit den Neuankömmlingen. Am Nachmittag entspannten sich Mapia, Kuishi und Malima unter einem Baum, und Kuishi und Mapia vertrieben sich die Zeit mit einer kleinen Rangelei. Namalok hatte eine ausführliche Unterhaltung mit Dupotto – die letzte Gelegenheit dafür für die nächste Zeit, denn Dupotto stieg kurz vor Mitternacht in den Umzugs-LKW ein und wurde zurück nach Nairobi gebracht. Dort soll sie besser medizinisch überwacht und, falls nötig, behandelt werden. Sie hat etwas an Gewicht verloren, und obwohl sie ansonsten einen gesunden Eindruck macht und auch ordentlich frisst und spielt, ist es besser, wenn sie in Nairobi ist, falls sich ihr Zustand doch verschlechtern sollte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.05.2019

Mittwoch, 29. Mai 2019
Drei wilde Bullen soffen am Morgen Wasser, als die Waisen herauskamen, und Kitirua, Naisula, Kalama, Mutara, Kanjoro, Kainuk, Suguta, Kasigau und Sities ruhten sich draußen aus, bevor sie sich dem Luzernenheufrühstück anschlossen. Turkwel nahm sich ein Häufchen mit, und Sapalan wollte etwas davon ab haben, was sie allerdings nicht erlaubte. Die furchtlose Esampu ging wie selbstverständlich zu den Bullen an der Tränke und soff mit ihnen, ohne zu fragen! Die wilden Elefanten hatten aber nichts dagegen – sie wussten, dass Esampu noch ein kleines Kind ist. Auf dem Weg zu den Weidegründen schlug Karisa eine andere Richtung ein, kehrte aber bald wieder um und kam zu seinen Freunden zurück. Ukame tat sich zum Grasen mit Garzi zusammen, und Oltaiyoni mit Mteto. Garzi forderte Kanjoro zu einem kleinen Ringkampf heraus, und Sana Sana kratzte sich mit einem Ast an der Brust. Zur Schlammbadzeit gab Roi den Weg vor, aber da es kühl war, kehrten die Waisen gleich zum Grasen zurück, nachdem sie ihre Milch getrunken und etwas Wasser gesoffen hatten. Am Nachmittag verwickelten sich Garzi und Kalama in ein ausführliches Kräftemessen, bis Kasigau dazwischen ging und die beiden trennte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.05.2019

Dienstag, 28. Mai 2019
Die Waisen brachen nach dem Luzernenheufrühstück gleich zum Grasen auf. Garzi kratzte sich den Bauch an einem passenden Felsen, während Karisa Sapalan zum Ringkampf herausforderte. Sapalan gab auf, als es ihm zu ruppig wurde. Rapa graste zusammen mit Galla, und Siangiki tat sich mit Sana Sana zusammen. Ndiwa juckte es an den Vorderbeinen, und da sie gerade keinen Felsen zum kratzen finden konnte, schnappte sie sich einen Ast und kratzte sich damit. Beim Mittagsschlammbad verwickelte Mundusi Pare in ein Kräftemessen, und Roi nahm ihre Flasche mit, nachdem sie sie leer getrunken hatte. Am Nachmittag leistete sich Naseku ein Staubbad und bekam dabei Gesellschaft von Mteto und Kamok. Dupotto tat sich zum Grasen mit Enkikwe zusammen, und die beiden gingen dann zusammen zurück zu den Stallungen.