Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.03.2019

Donnerstag, 14. März 2019
Die Waisen spielten mit den Ex-Waisen, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Sana Sana beschüffelte die kleine Lulu und versuchte, es ihrem Kindermädchen Naserian nachzumachen, die sich gerade an einem Baum kratzte. Siku spielte mit Malkia und Yoyo mit Namalok. Draußen im Busch trafen die Waisen auf einen einzelnen Büffel, und Karisa versuchte trompetend, ihn zu verscheuchen. Der Büffel ließ sich erst nichts anmerken, aber als er sah, dass Karisa Verstärkung von seinen Freunden bekam, machte er sich davon. Namalok und Galla starteten ein Kräftemessen, das unentschieden ausging. Karisa, Dupotto, Mteto, Kamok, Maramoja und Esampu waren alle ein wenig angeschlagen, da sie gerade von Würmern geplagt werden. Viele der Ex-Waisen haben auch Würmer, was man an ihrem Dung sehen kann, und die Keeper schmieden Pläne, sie so bald wie möglich mit Medikamenten aus Nairobi zu behandeln.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.02.2019

Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.02.2019

Mittwoch, 6. Februar 2019
Am Morgen zeigten sich keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten an den Stallungen – vielleicht wegen der Löwen, deren Gebrüll vor Tagesanbruch wieder über zwei Stunden lang zu hören war. Als die Waisen herauskamen, herrschte angespannte Atmosphäre; Kithaka kam plötzlich von der Tränke zurückgerannt, woraufhin alle erschrocken durcheinander rannten. Die Keeper riefen ihre Schützlinge wieder zusammen und beruhigten sie, sodass sie sich dem Luzernenheu widmen konnten. Sana Sana wurde es wohl irgendwann langweilig, und sie begann herum zu tröten, als ob sie jemanden verscheuchen wollte, und rannte dann im Eiltempo in Richtung Süden. Wieder waren alle anderen verwirrt und folgten ihr eilig. Nach kurzer Zeit hielt sie an und begann zu futtern – und sah sehr zufrieden aus, dass ihr kleiner Trick, die Waisen zum Aufbrechen zu bewegen, funktioniert hatte!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.02.2019

Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.02.2019

Freitag, 1. Februar 2019
Dupotto war am Morgen nicht nach Luzernenheu zumute, und sie ging ein Stück weg, um von den Büschen zu fressen. Bald wurde ihr aber langweilig, und sie rief nach ihren Freunden; es hörten aber nur Sana Sana und Malkia, die zu ihr hinüber gingen. Die anderen kamen erst später hinterher, wurden aber von einem Haufen lärmender Paviane aufgehalten. Sie rannten erschrocken in Richtung Süden, sodass die Keeper alle Hände voll zu tun hatten, sie wieder zu beruhigen. Kithaka, Roi, Wanjala und Karisa hatten sogar noch ihre Häufchen Luzernenheu dabei, die sie mitgenommen hatten, und fraßen sie erst einmal in Ruhe, bevor es ans Grasen ging.