Montag, 20. November 2017
Ambo und Jotto hatten einen schönen Tag! Jotto war am Morgen als erster auf den Beinen und ging zu Maxwells Gehegetor. Dieser schlief noch, weil er die ganze Nacht damit beschäftigt gewesen war, sein Horn zu schärfen und herumzurennen. Jotto wollte eigentlich mit ihm spielen, aber da er nicht auftauchte, machte er sich stattdessen über das Luzernenheu her, das aus dem Gehege ragte, während er auf die anderen wartete. Sattao, Tamiyoi und Emoli kamen heraus, schlossen sich ihm nicht aber nicht an. Dann tauchte Sapalan auf, aber da ging Jotto gerade weg. Er sah Ambo an seinem Tor stehen und rannte zu ihm. Er wedelte mit dem Kopf hin und her, und es gab ausgelassene Begrüßungen und Umrüsselungen – offenbar waren Ambo und Jotto sehr erfreut, sich am Morgen zu treffen! Sattao kam auch dazu und nachdem sie sich alle Guten Morgen gesagt hatten, rangelten sie miteinander, während die anderen aus ihren Ställen kamen. Draußen im Busch standen Mbegu, Malkia, Ndotto, Ambo, Maramoja und Sana Sana um einen kleinen Busch herum. Nach einer Weile kam Mbegu mit einem großen Ast heraus; es schien ein besonderer Leckerbissen zu sein, denn sie nahm ihn mit, und nur Abo durfte davon naschen! Tagwa wollte etwas davon probieren, aber Mbegu ließ sich nicht erweichen – sie scheuchte sie weg und ging mit ihrem Ast davon. Es musste ein sehr wertvoller Fund gewesen sein, wenn nicht einmal die fürsorgliche Mbegu etwas davon abgeben wollte! Kurz nach 8 Uhr am Morgen kam ein winziges Baby im Helikopter aus der Maasai Mara an. Das kleine Mädchen ist sogar noch kleiner als Ndotto damals war, als er im Waisenhaus ankam! Sie ist wohl nur zwei oder drei Tage alt.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 19.11.2017
Sonntag, 19. November 2017
Sana Sana leistet Ndiwa Gesellschaft
Sapalan und Enkesha grasen zusammen
Tamiyoi und Lasayen haben leckeres Grün gefunden
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.11.2017
Sonntag, 19. November 2017
Ndiwa bleibt draußen im Busch nicht gerne an einer Stelle, die die Keeper zum Grasen ausgesucht haben. Sie und ein paar andere suchen sich lieber selber aus, wo sie fressen wollen; meistens sind noch Mundusi, Sagalla, Sapalan, Rapa und Esampu dabei, und manchmal auch Lasayen. Sie gehen oft tiefer in den Wald hinein und entfernen sich etwas von den Keepern, auf der Suche nach dem leckersten Grün. Heute war es allerdings anders, denn am Morgen war sie mit einem leichten Humpeln herausgekommen – möglicherweise hatte sie sich gestern einen Dorn im Fuß geholt oder in der Nacht den Fuß verrenkt. Weil sie nicht so gut laufen konnte, kam sie ihren Freunden nicht hinterher, und so blieb sie beim Rest der Herde. Aber die Waisen sorgen liebevoll füreinander; Malkia und Sana Sana merkten, dass ihr etwas fehlte, und leisteten ihr den ganzen Tag Gesellschaft, damit sie nicht alleine grasen musste.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 16.11.2017
Donnerstag, 16. November 2017
Ndotto kommt zurück zur Herde
Ndiwa und Sana Sana
Sagalla und Sapalan rennen zur 17-Uhr-Fütterung
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.11.2017
Montag, 13. November 2017
Heute konnte der kleine Mapia zum ersten Mal mit den anderen zusammen in den Wald hinaus gehen. Nach der öffentlichen Besuchsstunde kam eine kleine Gruppe Waisen zurück zu den Stallungen, um ihn abzuholen. Godoma, Jotto, Ambo, Maisha, Malkia, Tagwa, Malima, Ngilai, Mteto, Tamiyoi, Enkesha, Maramoja, Sana Sana und Murit waren dabei. Mapia machte einen sehr ruhigen Eindruck, und wie erwartet nahm ihn Mini-Leitkuh Mbegu sehr liebevoll in die Herde auf; sie drückte ihn und tätschelte ihn mit dem Rüssel. Malkia schloss sich Mbegu an, als sie Mapia in den Wald hinaus begleiteten. Godoma berüsselte ihn von hinten, und Tamiyoi, Jotto und Ambo drängelten sich, möglichst nahe an ihn heranzukommen. Als sie auf die anderen Waisen trafen, hob Ngilai den Rüssel und witterte den Neuling als erster. Ndotto machte es ihm nach, und dann kamen alle zusammen, um ihren neuen Freund zu begrüßen. Rapa schließlich war frech wie immer, und als er herbei kam und so tat, als wollte er Mapia Hallo sagen, schubste er ihn, sodass der kleine Neuling stolperte und um Hilfe schrie. Das ärgerte den großen Kauro gewaltig, und er piekste Rapa mit seinen Stoßzähnen, sodass dieser davon rannte.

