Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2017

 

Die neuen Waisen lebten sich diesen Monat in der Nursery ein, während sich die Alteingesessenen an die Neuzugänge und alle Veränderungen, die diese mit sich brachten, gewöhnten. Ukame und Wanjala wurden im Stall neben Maxwell, unserem blinden Nashornbullen, untergebracht und anfangs waren sie davon überhaupt nicht begeistert! Sie machten es den Keepern erst nicht leicht, aber im Laufe des Monats hatten sie sich beruhigt. Tamiyoi dagegen war begeistert von ihrer neuen Unterkunft direkt neben einem Elefantenbaby. „Die Waisen im April“ weiterlesen

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Sonntag, 30. April 2017
Manche der Waisen können es gar nicht leiden, wenn es bei der öffentlichen Besuchsstunde laut ist. Wanjala, Sana Sana, Malkia, Rapa und Mbegu werden dann schnell unleidlich. Heute wurden Wanjala, Rapa und Malkia böse mit den Zuschauern, die Lärm machten. Mbegu hatte schon versucht, sie zum Schweigen zu bringen, indem sie sie mit Schlamm bespritzte, aber das hatte nicht funktioniert; also fingen die drei an, auf die lauten Menschen los zu gehen. Dabei rannten sie auch unter dem Absperrband hindurch und wurden dabei von den anderen im Schlammbad angefeuert. Es dauerte ein wenig, bis die Keeper alle wieder beruhigt hatten, und Chef-Keeper Edwin ermahnte noch einmal alle Besucher, möglichst ruhig zu sein.

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Freitag, 28. April 2017
Auf dem Weg in den Wald trafen die Waisen heute Morgen auf eine Gruppe Paviane, die auch gerade ihren Tag beginnen wollten. Maramoja, Wanjala, Godoma, Ukame, Karisa, Kelelari, Rapa, Ndotto, Galle, Lasayen, Sana Sana, Ngilai und Ndiwa gingen auf die Affen zu, deren Junge lauthals auf den Rücken ihrer Mütter quiekten. Maramoja, Galla, Wanjala und Karisa stellten die Ohren auf, stampften und trompeteten, um den Pavianen Respekt einzuflößen. Sie waren erfolgreich und drängten sie schließlich zurück auf die Bäume. Dann umzingelten Galla, Wanjala und Karisa einen kleinen Pavian, der auf einen Baum geklettert war, aber nicht wie seine Artgenossen auf einen anderen springen konnte. Als er sich schnatternd beschwerte, rüttelte Galla an dem Baum herum, um den die drei Jungs standen. Plötzlich war der kleine Pavian still und mit einem Sprung vom Baum herunter landete er gleich neben Galla – das versetzte diesem einen solchen Schrecken, dass sie sich alle drei zum Rest der Herde zurück flüchteten.

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Montag, 17. April 2017

Sana Sana

Sana Sana und Godoma mögen kein Bad im kalten Schlamm

Ngilai ist kein Schlammbadliebhaber

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Montag, 17. April 2017
Bei der öffentlichen Besuchsstunde wollte heute wegen des bewölkten und kühlen Wetters niemand im Matsch baden. Sogar Enkesha, die eigentlich eine begeisterte Schlammbaderin ist, scheute vor dem Pool zurück, nachdem sie die Wassertemperatur getestet hatte. Godoma, Esampu, Sana Sana, Kuishi und Ngilai hielten sich auch vom Schlammloch fern, als sie sahen, wie die Keeper sich mit Schaufeln ausrüsteten, um den Waisen beim Schlammbad zu assistieren. Wann immer die Keeper ihnen zu nahe kamen, schlichen sie schnell davon, weil sie sich vor dem kalten Matsch fürchteten! Stattdessen fraßen sie lieber von dem Grün, das für sie bereitgelegt worden war, und mit dem sie sich die ganze Besuchsstunde hindurch beschäftigten.