Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.12.2018

Montag, 3. Dezember 2018
Bei blauem Himmel kamen die Waisen am Morgen aus den Gehegen geschlendert. Esampu, die sich jetzt gut in Ithumba auskennt, übernahm die Führung, und die Waisen machten sich im Kone-Gebiet zum Grasen breit. Esampu tat sich mit Siangiki zusammen, und die beiden schienen sich ausführlich zu unterhalten. Sapalan ist seit ein paar Tagen sehr aktiv und kommt jetzt wieder viel besser hinterher; er graste zusammen mit Tusuja. Naseku legte eine Pause ein und turnte akrobatisch herum; sie setzte und legte sich hin und rollte sich herum und hatte dabei offenbar viel Spaß. Es wollte aber sonst niemand mitmachen, und so ging sie schließlich wieder grasen. Am Nachmittag wurde es heiß, und Sapalan und Enkikwe stellten sich im Schatten unter einem Baobab unter, während Kauro, Kamok, Pare und Dupotto sich mit feuchter Erde einstaubten, um sich abzukühlen. Tusuja und Lemoyian fanden eine kleine Pfütze, und erfrischten sich mit dem Wasser ein wenig.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.11.2018

Freitag, 30. November 2018
Es war ein kühler und feuchter Morgen nach nächtlichen Regenfällen, und die Waisen machten sich schnurstracks auf zum Grasen, nachdem sie die Gehege verlassen hatten. Namalok und Lemoyian warfen sich feuchte Erde auf den Rücken, und Lemoyian bedeckte seine Wunden vom Löwenangriff mit klumpigem Matsch. Auch bei der Mittagsfütterung war es noch kalt, und niemand wollte baden gehen. Als die Waisen am Nachmittag grasten, spielte Sapalan mit der feuchten Erde und bewarf sich selbst damit. Oltaiyoni wälzte sich mit wedelnden Ohren im Schlamm, und auch Siangiki und Tusuja grasten und spielten zusammen im Matsch. Roi graste mit aufgestellten Ohren. Beim Heimweg setzte sich Laragais Gruppe wieder ab und kam erst später nach.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.11.2018

Samstag, 24. November 2018
Es war ein kalter Morgen, und als die Sonne aufging, regnete es. Weit und breit waren keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten zu sehen, und so konnten die Waisen in aller Ruhe Luzernenheu futtern und danach grasen. Bald begann es wieder zu nieseln, und Wanjala rannte aufgeregt umher. Namalok machte sich lang, um an die Blätter hoch oben in den Bäumen heranzukommen, und auch Sapalan war aktiv und graste zufrieden. Ihre Mittagsmilch bekamen die Waisen heute an den Stallungen, weil es auf dem Weg zum Schlammloch sehr matschig war. Sapalan und Enkikwe machten an der Tränke halt, bevor sie zu ihrer Milchflasche kamen. Am Nachmittag waren alle zufrieden, obwohl es immer noch nieselte; insgesamt kamen heute 22mm Niederschlag zusammen. Turkwel ist noch immer mit Mutaras Gruppe unterwegs.