Donnerstag, 27. September 2018
Naisula, Murka, Kibo und Kitirua waren die einzigen morgendlichen Besucher an den Stallungen. Später kamen noch zwei Büffel zum Saufen, und Kithaka versuchte, sie zu verscheuchen, aber sie ließen sich nicht stören. Die Ex-Waisen begleiteten die Waisen zu den Weidegründen und blieben auch den Morgen über bei ihnen. Murka graste zusammen mit Karisa, während Kibo es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Wanjala und Tusuja im Ringkampf zu trainieren. Sapalan tat sich mit Enkikwe zusammen und Esampu mit Maramoja. Zur Mittagszeit war es etwas frisch, und nur Taita kam mit zum Schlammloch. Die Waisen wollten auch nicht baden gehen, nachdem sie ihre Milch getrunken und Wasser gesoffen hatten. Auf dem Weg zurück in den Busch rangelte Karisa mit Namalok, bis Tusuja dazwischen ging. Sapalan staubte sich kurz ein, bevor er seinen Freunden langsam hinterher ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.09.2018
Freitag, 21. September 2018
Am Morgen gab es leichten Nieselregen, was alle als sehr angenehm empfanden. Naisula, Kitirua, Murka, Kibo und Zurura schlossen sich den Waisen an, als diese sich über die Luzernenheupellets hermachten. Esampu fraß zusammen mit Murka und Naisula, und Galla, Mundusi und Rapa machten ihren eigenen Pellet-Haufen auf. Dann tauchte Rapsu aus Richtung Osten auf und verwickelte gleich Zurura in ein Kräftemessen. Auf dem Weg zu den Weidegründen machten es ihnen Kauro und Kamok nach. Turkwel nahm Sapalan und Esampu mit, und die drei grasten und diskutierten ein Stück abseits der anderen. Es wurde langsam sonnig, und Namalok und Naseku kühlten sich mit wedelnden Ohren unter einem Baum ab. Beim Schlammbad ging es ruhig zu; keine wilden Elefanten tauchten auf, lediglich Naisula, Kitirua, Kibo und Murka, die die Waisen am Vormittag begleitet hatten, badeten mit. Nachdem die Waisen am Nachmittag westlich des Ithumba-Bergs gegrast und sich dann wieder auf den Heimweg gemacht hatten, bemerkten die Keeper, dass Sapalan sich schon wieder unbemerkt davon geschlichen hatte! Nach fast einstündiger Suche fanden sie ihn einen Kilometer weiter, wo er in aller Seelenruhe graste, und gingen langsam mit ihm zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 14.09.2018
Freitag, 14. September 2018
Sapalan kratzt sich den Bauch
Roi fordert Namalok heraus
Ukame bekommt ihre Milch
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.09.2018
Freitag, 14. September 2018
Am Morgen zeigten sich Galana, Gawa, Sunyei, Siku, Lualeni, Chyulu, Meibai, Vuria und Lenana, begleitet von einer wilden Herde, an den Stallungen. Karisa kam wie üblich mit einem Zweig aus dem Gehege. Esampu schloss sich der wilden Herde an der Tränke an, wo ein wildes Kalb im etwa gleichen Alter versuchte, sie zu ärgern und von der Tränke weg zu schubsen. Sie tat so, als würde sie nachgeben und sich zurückziehen, wollte aber in Wirklichkeit den jungen wilden Elefanten zu ihren Waisenkollegen locken, damit diese ihm eine Lektion erteilen konnten! Mundusi hatte das Ganze mit angesehen und wartete, bis das wilde Kalb weit genug von seiner Herde entfernt war; als es nahe genug war, schlug er zu und bestrafte es dafür, dass es seine Adoptivschwester geärgert hatte. Später traf es auch noch auf Laragai und Galla, die es auch beide weg scheuchten. Draußen im Busch legte der gemächliche Sapalan eine Pause ein, um sich den Bauch an ein paar Büschen zu kratzen. Namalok hatte ein kleines Kräftemessen mit Roi, und Siangiki graste zusammen mit Naseku. Beim Mittagsschlammbad gab es ausgiebige Badespiele, bei denen sie heute nicht von wilden Elefanten gestört wurden. Beim anschließenden Staubbad versuchte Karisa, auf Mteto zu klettern. Am Nachmittag war es dann so heiß, dass die Waisen sich ein wenig unter einem Baum ausruhen mussten und weitergrasten, als es wieder etwas kühler geworden war.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.09.2018
Montag, 10. September 2018
Sapalan, Kauro und Enkikwe bekamen heute Luzernenheupellets im Gehege, während die anderen Waisen draußen Luzernenheu futterten. Mundusi warf etwas davon auf seinen Rücken, das sich Laragai schnell schnappte. Sie schubste ihn und wies ihn zurecht – das Futter sollte nicht zum Spielen missbraucht werden, jetzt wo es sehr trocken ist und man zusehen muss, dass genügend zu fressen zu finden ist. Eine Stunde nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Galana, die kleine Gawa, Sunyei, die kleine Siku, Lualeni, Chyulu, Lenana, Kenze, Meibai und Vuria mit einem jungen wilden Bullen zum Saufen zu den Stallungen. Sie schlossen sich dann den Waisen kurz beim Grasen an. Mutara und ihre Kollegen kamen zum Schlammbad und gingen danach mit den Waisen wieder zum Grasen.

