Mittwoch, 20. März 2019
Sattao ist ein bescheidener kleiner Bulle und rauft kaum mit den anderen Waisen. Seit kurzem hat er einen neuen Stall und ist jetzt Nachbar von Larro. Seitdem kümmert er sich rührend um das kleine Mädchen. Er passt häufig auf sie auf, wenn die Waisen draußen im Wald sind und wenn sie am Abend zu ihren Ställen zurückkommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.03.2019
Montag, 18. März 2019
Larro ist sich bewusst, dass sie die jüngste in der Waisenherde ist. Wenn sie ihre Milchflasche ausgetrunken hat, fängt sie häufig an, laut zu tröten, als ob sie die Aufmerksamkeit der älteren Waisen möchte. Als sie heute Morgen ihre Flasche geleert hatte, trompetete sie so laut, dass Kuishi, Tagwa, Tamiyoi, Malima und Maisha alle angerannt kamen, um sie zu beschützen. Wenn einer der anderen Elefanten versehentlich Larro schubst, wird er sofort von Kuishi weggescheucht. Das musste Nabulu vor kurzem lernen, als sie auf der Suche nach mehr Milch aus Versehen in Larro hinein rannte, die daraufhin laut los trötete. Kuishi kam sofort angerannt, schubste Nabulu weg und verpasste ihr dann sogar noch eins mit dem Rüssel. Sogar Sattao schwingt sich ab und zu zu Larros Beschützer auf. Wenn die älteren Mädchen gerade nicht da sind, steht er häufig bei ihr und versorgt sie mit frischen Zweigen, die so hoch hängen, dass sie nicht herankommt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2019
Donnerstag, 14. März 2019
Mukkoka und Dololo sind gute Freunde geworden, und man sieht sie häufig zusammen grasen, auch abseits der anderen Waisen. Vermutlich liegt es daran, dass sie zur gleichen Zeit im Waisenhaus angekommen sind, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Orten, und sich zusammen an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Heute waren es Mukkoka und Maktao, die ein Stück entfernt von der Herde grasten. Als Maktao seine Freunde aus den Augen verloren hatte, begann er, laut zu tröten, als ob er nach den anderen und den Keepern rufen wollte. Tagwa und Malima rannten eilig zu ihm hin. Auf dem Weg zum Schlammloch stellte sich dann Musiara seinen Freunden Maktao, Mukkoka, Kiasa und Sattao in den Weg – es schien, als wollte er sie dazu bewegen, in seinem eigenen gemächlichen Tempo hinunter zur Fütterung zu gehen. Kiasa war offenbar genervt davon, und beim Schlammloch schubste sie ihn. Sie wollte gar nicht wieder aufhören, obwohl Musiara doch nur in Ruhe an seinem Grün knabbern wollte. Emoli bekam das mit und machte es sich zur Aufgabe, den kleinen Musiara zu beschützen und Kiasa weg zu schieben. Musiara schien sich gar nicht weiter darum zu kümmern und genoss weiter die Zeit beim Schlammbad.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.03.2019
Dienstag, 12. März 2019
Sattao ist ein gutmütiger und tapferer kleiner Bulle, aber er sucht auch häufig die Nähe der älteren Mädchen der Herde. Er war bisher immer an Tagwas Seite zu finden, aber in letzter Zeit scheint sie sich nicht mehr viel mit ihm zu beschäftigen, und er ist nun am liebsten bei Tamiyoi. Er kann manchmal auch sehr eifersüchtig werden; als sich heute Mukkoka Tamiyoi näherte, wurde er von Sattao weg geschubst, der sichergehen wollte, dass ihm niemand Tamiyoi stiehlt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.03.2019
Donnerstag, 7. März 2019
Dololo hatte – wie die meisten seiner Freunde im Waisenhaus – keinen einfachen Start ins Leben, als er im trocknenden Matsch steckenblieb und so von seiner Mutter und seiner Herde getrennt wurde. Er hatte aber das Glück, rechtzeitig gerettet zu werden, und blüht nun bei seiner neuen Familie aus Menschen und Elefanten in Nairobi wieder auf. Er hat an Gewicht zugelegt und wird auch selbstsicherer. Er vertraut jetzt den Keepern und begrüßt sie immer mit tiefem Kollern, ob beim Mittagsschlammbad, an den Stallungen oder draußen im Wald. Heute traute er sich sogar, einen Zweig von Sattao zu stibitzen und schaffte es, ihn in dem anschließenden kleinen Tauziehen auch zu behaupten.

