Sonntag, 5. August 2018
Kiasa sagt, wo es lang geht
Sattao im Wald
Tagwa geht zur 11-Uhr-Fütterung
Blog über Elefantenwaise Sattao
Sonntag, 5. August 2018
Kiasa sagt, wo es lang geht
Sattao im Wald
Tagwa geht zur 11-Uhr-Fütterung
Sonntag, 5. August 2018
Um 6 Uhr morgens machten sich die Waisen auf den Weg hinaus in den Wald, und wieder war es ein frostiger Morgen. Kiasa und Maisha gingen voraus und entschieden, wo gegrast werden sollte. Es waren aber nicht alle einverstanden, denn als sie tiefer in den Wald hinein gingen, waren sie nur noch zu neunt, denn Tagwa hatte mit den anderen eine andere Richtung eingeschlagen. Bei der Fütterung um 9 Uhr musste Tagwa den kleinen Sattao vor der schlechtgelaunten Kiasa in Schutz nehmen. Sattao trank gerade seine Milch, als Kiasa wie aus dem Nichts auftauchte und ihm die Milch streitig machen wollte. Das gierige Mädchen hatte ihren Anteil schon getrunken, aber sie wollte noch mehr! Sattao und der Keeper, der ihn fütterte, mussten sich im Kreis herum drehen, um Kiasa auszuweichen, die immer wieder Kopfstöße verteilte. Tagwa schaute sich das eine Weile aus der Entfernung an, bevor sie schließlich angerannt kam und sie zur Seite schob. Sie brachte sie an eine andere Stelle und passte dort auf sie auf, damit sie die Fütterung nicht noch weiter stören konnte.
Donnerstag, 2. August 2018
Tagwa grast im Gebüsch
Sattao ist auf eigene Faust unterwegs
Emoli nach der Milchfütterung am Morgen
Donnerstag, 2. August 2018
Tagwa kümmert sich immer um den kleinen Sattao, und manchmal mag sie es nicht, wenn fremde Leute bei ihm sind. Bei der Besuchsstunde passte sie gut auf, dass keiner der Zuschauer Sattao anfassen konnte, wenn er sich dem Absperrband näherte. Sie war stets an seiner Seite und schob ihn zurück, wenn er den Leuten zu nahe kam. Malima war unterdessen einmal brav und hielt sich mit frechen Aktionen zurück. Wie die Waisen sich benehmen, hängt oft von ihrer Laune ab. Emoli ging an einer sehr matschigen Stelle spielen, aber blieb dann im Schlamm stecken; er rief um Hilfe, und zur Überraschung aller eilte Ndiwa herbei, um ihm heraus zu helfen. Sie stützte ihn auf einer Seite und schob ihn mit dem Kopf heraus. Schließlich war der kleine Junge wieder auf den Beinen und sehr froh, wieder frei zu sein. Ndiwa kümmert sich sonst nicht weiter um die Kleinen, aber heute war sie offenbar gut gelaunt.
Samstag, 28. Juli 2018
Musiara ist ein sehr selbstsicherer Elefant, bei allem, was er tut. Es macht ihm nichts aus, allein unterwegs zu sein, und wenn es zur Milchfütterung geht, lässt er sich Zeit. Wenn alle anderen hinunter rennen, geht er in aller Ruhe am Ende. Vielleicht versteht sich Luggard deshalb so gut mit ihm. Er hat auch einen majestätischen Gang und schaut sich in alle Richtungen um, wenn er vorbeigeht. Manchmal wirkt es, als ob er schon ein ausgewachsener Bulle ist, obwohl er einer der kleinsten im Waisenhaus ist! Heute schien zum ersten Mal seit etlichen Tagen wieder die Sonne – die Babys waren in den letzten Tagen gar nicht am Schlammbad interessiert, weil es so kalt war. Heute allerdings schaute sich Musiara, nachdem er seine Milch geleert hatte, nach etwas Matsch um, in dem er sich abkühlen konnte. Tamiyoi und Emoli panschten etwas zusammen, indem sie Wasser aus einer der Tonnen verschütteten, und zusammen mit Maisha und Sattao wälzten sie sich auf dem feuchten Boden herum. Musiara wollte auch mitmachen, aber es war ihm zu viel Gedrängel an der Stelle, und so ging er lieber zum Wasser am Schlammloch. Die anderen sahen ihn, fanden die Idee gut und beschlossen, sich ihm dort anzuschließen. So genossen sie alle eine willkommene Abkühlung von der heißen Sonne.