Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2018

 

Normalerweise beginnt die Regenzeit erst Ende März, so daß wir von den sintflutartigen Regenfällen regelrecht überrascht wurden. Für die Einen, so wie unser blindes Nashorn Maxwell, war der Regen ein Segen. Er liebt den Matsch, rammte sein Horn in den nassen, weichen Boden und besudelte sich mit Schlamm. Es dauerte nicht lange und sein Gehege glich einem Morast – genau so hat er es am liebsten. Andere, zum Beispiel unsere jüngsten Elefantenwaisen, stehen den heftigen Schauern eher skeptisch gegenüber. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.03.2018

Dienstag, 13. März 2018
Die kleine Kiasa, die vor einiger Zeit andauernd Schwierigkeiten machte, am Abend in ihren Stall zu gehen, hat dieses Problem jetzt hinter sich gelassen. Immer, wenn sie an den Stallungen ankam, ging sie bis zu ihrer Stalltür und machte dort kehrt, um wie am Spieß schreiend wegzulaufen. Sie rannte sogar zwischen den Beinen der Keeper hindurch, um nicht hineingehen zu müssen! Niemand weiß, warum sie sich damals so anstellte, aber alle sind froh, dass sie sich nun daran gewöhnt hat und fröhlich zu ihrer Milchflasche hineingeht. Die Geduld der Keeper und die tatkräftige Unterstützung durch Maktao, Enkesha, Maisha, Sattao, Emoli und Musiara, die Kiasa abends immer in ihren Stall begleitet hatten, hat sich ausgezahlt. Sie ist jetzt ein braves kleines Mädchen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.03.2018

Sonntag, 11. März 2018
Kurz nach der Mittagsfütterung gab es einen ordentlichen Wolkenbruch, und danach war Nashorn Maxwell ganz in seinem Element! Er rannte und rollte sich in dem Matsch und Wasser, das durch sein Gehege floss, herum und buddelte mit seinem Horn im Boden. Draußen im Wald kamen auch die Elefantenwaisen in Spiellaune. Einige von ihnen schlidderten im Schlamm herum und stießen sich gegenseitig an, während Esampu, Malima, Tamiyoi, Jotto, Ambo, Enkesha, Emoli, Kiasa, Maisha, Musiara und Maktao in dem fließenden Wasser planschten und mit den Beinen darin herumstampften. Die Kleinen, wie Musiara, Maktao, Kiasa, Sattao und Maisha waren ganz aufgeregt und trompeteten jedesmal, wenn sie von einer größeren Welle erwischt wurden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.03.2018

Samstag, 10. März 2018
Sattao verhielt sich heute ganz anders als sonst. Normalerweise ist er immer bei Mbegu, außer gelegentlich bei der öffentlichen Besuchsstunde und den Fütterungen. Heute wollte er aber seiner eigenen Wege gehen! Nach der 9-Uhr-Milch gingen die Waisen im Gänsemarsch davon, nur Sattao bog ab und machte sich allein auf in die Büsche. Beim Grasen kamen sie alle zusammen, aber Sattao stellte sich abseits der anderen Elefanten und Keeper ins Gebüsch. Wo er futterte, lag ein Buschbock und schlief tief und fest, und weder er noch Sattao hatten den jeweils anderen bemerkt. Plötzlich sprang der Buschbock erschrocken auf und rannte davon, und Sattao bekam ebenfalls einen gehörigen Schrecken. Er kam zu den Keepern und den anderen gerannt und schrie um Hilfe. Er war sehr erleichtert, als die Keeper ihm entgegen kamen, um ihn wieder zu beruhigen.