Donnerstag, 9. November 2017
Als die Waisen gestern Abend zu den Stallungen zurück kamen, hatte sich ein Buschbock vor dem Regen in eines der Gehege geflüchtet. Alamaya witterte ihn zuerst und informierte Lima Lima, dass irgendetwas nicht stimmte, woraufhin die Waisen anfingen, herumzutröten und zu stampfen. Murera und Sonje wollten in das Gehege hinein, aber es war zu. Die Keeper ließen die Antilope erst einmal drin, bis der Regen vorbei war, und lotsten sie danach hinaus. Als die Waisen dann am Morgen herauskamen, sahen sie das ganze Durcheinander, das sie mit ihrem Gestampfe am Abend zuvor angerichtet hatten, weil ein anderes Tier einfach so in ihr Zuhause eingedrungen war. Jasiri, Zongoloni und Sonje hatten am meisten getobt, und daher war es um ihre jeweiligen Gehege herum am chaotischsten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 04.11.2017
Samstag, 4. November 2017
Sonje frisst Akazienrinde
Jasiri schleckt Salz
Alamaya kratzt sich das Hinterbein
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.11.2017
Freitag, 3. November 2017
Heute schlossen sich ein paar wilde Bullen den Waisen an und interessierten sich für Sonje und Zongoloni. Jasiri gefiel das gar nicht, aber konnte nicht viel machen, denn die wilden Bullen waren größer und älter als er. Einer der Bullen kam auch zu Murera, aber sie wollte nichts mit ihm zu tun haben und schubste ihn mit dem Rüssel weg. Er verstand, dass er bei Murera unerwünscht war, und ging stattdessen zu Sonje und Lima Lima. Kurz darauf gingen die wilden Elefanten aber in den Wald und folgten ihren Artgenossen, während die Waisen bei ihren Keepern weiter grasten und dann zur Milchfütterung und dem Schlammbad aufbrachen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2017
Donnerstag, 2. November 2017
Als es wieder anfing zu nieseln, versuchte Mwashoti, sich unter Quanzas Bauch unterzustellen. Leider war er zu groß dafür, und so ging er zu Sonje weiter. In den Chyulu-Bergen hatte es offenbar auch geregnet, und als die Waisen zu ihrer Mittagsmilch kamen, wollte sich niemand im Wasser wälzen. Sie nahmen nur ein kurzes Staubbad und gingen dann gleich wieder grasen.
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2017
Die Regenzeit, die letzten Monat endlich begann, hielt auch in diesem Monat an, durchsetzt mit einigen sehr heißen Tagen, in denen sich das nächste Unwetter aufbaute. Die Waisen hatten eine lange Zeit ohne Schlammbaden hinter sich, und besonders die Wasserratten wie Maktao, Enkesha und Esampu konnten es kaum erwarten, sich wieder im klebrigen Matsch zu wälzen. Esampu verjagte einige Warzenschweine, die auch im Wasserloch Abkühlung suchten, und während die Einen das Wetter noch zu kühl zum Baden befanden, stürzte sich Maktau ins Wasser. „Die Waisen im November“ weiterlesen

