Sonntag, 28. Februar 2021
Die Auswilderer waren heute wieder vollzählig versammelt und begleiteten die Waisenherde. Die Keeper waren sehr stolz, dass sich ihre Schützlinge so gut in der Wildnis machen. Als Ngasha, Ziwa, Jasiri und Alamaya ankamen, begrüßten Lima Lima und Sonje sie mit Umrüsselungen und Gekoller. Ngasha machte sich gleich wieder daran, Sonje zu besteigen, aber offenbar hatte sie heute gar nichts dagegen. Zongoloni gefiel das Ganze aber gar nicht, und schob ihn heftig weg. Ngasha wollte sich wehren, aber unter Mithilfe von Faraja schaffte es Zongoloni, ihn von Sonje abzubringen. Murera, Shukuru und Luggard hielten natürlich ordentlich Abstand von all dem Gerangel. Nachdem sich die Waisen beim Mittagsschlammbad abgekühlt hatten, gingen sie zum Staubbad über, und die Auswilderer machten sich wieder auf den Weg. Nur Zongoloni blieb noch ein wenig, vermutlich weil Enkesha sich noch nicht von ihrer besten Freundin verabschieden wollte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.02.2021
Samstag, 27. Februar 2021
Beim Mittagsschlammbad näherte sich heute ein junger wilder Bulle, und als Shukuru ihn sah, kollerte sie Lima Lima zu, um sie zu benachrichtigen, dass sie Besuch bekommen würden. Lima Lima machte keine Anstalten, ihn weg zu scheuchen, sondern ging zu ihm und begrüßte ihn. Dann nahm sie ihn zu Sonje und Quanza mit und schien ihn den beiden vorzustellen. Murera war offenbar nicht so begeistert, dass ein wilder Bulle so nahe bei Luggard herumlungerte. Lima Lima eskortierte ihn schließlich wieder zurück in die Büsche, und die Waisen gingen wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.02.2021
Donnerstag, 25. Februar 2021
Als die Waisen heute zur Mittagsfütterung gehen wollten, merkten sie, dass der Weg von einer großen Büffelherde blockiert war. Die Keeper verteilten sich im Wald, um zu sehen, ob sie einen Weg um die Büffel herum finden konnten, aber die Waisen gerieten dabei ein wenig in Panik. Shukuru hatte es eilig, von den Büffeln weg zu kommen, und wurde von ihren Freunden getrennt.Sonje und Mwashoti wollten mitten durch die Herde hindurch marschieren, merkten aber dann, dass das keine gute Idee war. Murera ging schon mit Luggard einigen Keepern hinterher. Bei all dem Durcheinander nahmen schließlich Lima Lima und Quanza das Heft in die Hand und sorgten dafür, dass alle wieder zusammenfanden. Sie organisierten sich und fanden einen neuen Weg, der abseits der Büffelherde schließlich zum Schlammloch führte. Die beiden bilden ein prima Team, und wenn es brenzlig wird, können sich die Keeper auf sie verlassen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.02.2021
Donnerstag, 18. Februar 2021
Ngasha und Faraja verwickelten sich heute in einen verbissenen Ringkampf, bei dem die beiden es ernst zu meinen schienen. Sie sind von klein auf gute Freunde und Stallnachbarn gewesen, aber jetzt, wo sie in der Wildnis leben und langsam erwachsene Bullen werden, haben sie auch einmal eine Meinungsverschiedenheit – vielleicht wegen einer wilden Kuh, der sie schöne Augen machen wollten! Ngasha kommt normalerweise gegen Faraja nicht an, denn dieser ist größer und stärker und hat sich offenbar von seinen wilden Freunden schon etliche Tricks und Ringkampftechniken abgeschaut. Die beiden Bullen rangelten eine ganze Weile und Ngasha hielt sich tapfer, aber schließlich musste er klein beigeben und wurde von Faraja zu Boden gerungen. Zongoloni und Sonje eilten zu ihm, um ihn zu trösten, und sie berüsselten ihn ausgiebig. Sonje schien ihn animieren zu wollen aufzustehen, und schließlich rappelte er sich wieder auf und folgte Faraja zum Wasserloch. Dort kühlte dieser sich nach dem Gerangel ab, und die beiden schienen wieder Frieden zu schließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2021
Sonntag, 14. Februar 2021
Gleich vier wilde Bullen begleiteten heute die Waisenherde am Fuß der Umani-Hügel, zusammen mit Ziwa und den beiden Albinos Jasiri und Faraja. Sonje und Murera grasten sogar mit ihnen, und auch Quanza überlegte wohl, sich anzuschließen. Schließlich blieb sie aber doch bei Shukuru, Lima Lima und Luggard. Am Nachmittag kamen auch Alamaya und Ngasha dazu. Alamaya zog einen der Bullen unüberlegt am Schwanz, was diesen sehr zu ärgern schien. Er schubste Alamaya mit seinem großen Kopf weg, sodass dieser erschrocken davon rannte. Der wilde Bulle lief ihm hinterher, und Zongoloni und Lima Lima, die das Getöse gehört hatten mussten sich dem verärgerten wilden Elefanten in den Weg stellen und laut trompeten, damit dieser die Verfolgung aufgab.

