Donnerstag, 19. März 2020
Auf dem Fahrweg trafen die Waisen auf den Traktor, der frisch geschnittenes Grün für die Stallungen am Abend brachte. Sonje beschloss, die Helfer zu necken und stellte sich dem Traktor in den Weg, sodass er anhalten musste. Dann ging sie um ihn herum und schnappte sich ein paar Zweige vom Anhänger. Sie trug sie davon und schien sehr zufrieden mit ihrem kleinen Trick!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.03.2020
Samstag, 14. März 2020
Als die drei unabhängigen Jungs heute zu Besuch kamen, war Zongoloni nicht dabei. Sie tauchte später auf und sah Sonje, die gerade sehr leckere Blätter von einem Baum fraß. Noch bevor Sonje sie gesehen hatte, war sie schon wieder im Gebüsch verschwunden und suchte nach den anderen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2020
Freitag, 13. März 2020
Lima Lima hat eine ganz neue Angewohnheit entwickelt: wenn es zur Fütterung um 11 Uhr geht, rennt sie vorneweg, hält dann an und wartet auf die anderen. Wenn sie ankommen, begrüßt sie alle einzeln mit erhobenen Rüssel, wie die Gastgeberin der nun folgenden Fütterung! Heute wartete, bis Sonje angekommen war und kümmerte sich dann schnell um ihre eigene Flasche. Murera kam etwas später an und ließ ihre Flasche links liegen. Sie scheint im Wald genug Futter zu finden, um satt zu werden; manchmal kommt sie gar nicht zur Fütterung, dann wieder interessiert sie ihre Flasche gar nicht. Ngasha tauchte zu spät für die Flaschen auf, als schon alle geleert waren. Also ging er zum Wasserloch weiter, wo er sich mit etwas Schlamm bewarf, bevor er sich Ziwa anschloss, der auf Zongoloni wartete.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2020
Sonntag, 8. März 2020
Die Waisen grasten am Vormittag geruhsam vor sich hin, als Sonje hörte, wie Alamaya kollerte und nach ihr zu rufen schien. Sie rannte zu ihm, und Alamaya stellte die Ohren auf, als ob ihn etwas erschreckt hatte. Sonje tätschelte ihn mit dem Rüssel, um ihn zu beruhigen, und auch Shukuru schien sich zu fragen, wovor er sich erschreckt haben könnte. Sonjes Gegenwart schien auf jeden Fall zu helfen. Auch Murera hatte die ganze Unruhe mitbekommen, und als sie zu den beiden gehen wollte, traf sie auf Jasiri und Faraja, die am Waldrand standen und warteten, dass es zum Staubbad gehen würde. Der Rest der Herde folgte Lima Lima in Richtung der Chyulu-Berge, wo am Nachmittag weiter gegrast wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.02.2020
Montag, 24. Februar 2020
Mwashoti hatte heute im Wald den Anschluss verpasst und sah plötzlich keinen seiner Freunde um sich herum. Er suchte nach Murera und Sonje, und kam schließlich zu Sonje gerannt, wobei er aufgeregt trompetete. Quanza, die ihn kollern gehört hatte, kam auch herbei geeilt, um zu sehen, was los war. Als sie sah, dass Mwashoti schon Sonje gefunden und sich wieder beruhigt hatte, machte sie sich zufrieden wieder ans Grasen.

