Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.12.2019

Samstag, 14. Dezember 2019
Mwashoti war heute ziemlich frech und schubste alle herum, besonders Shukuru und Lima Lima. Er hörte auch nicht auf die Keeper, die mit ihm schimpften – nur Sonje schaffte es, ihn dazu zu bringen, seine Kollegen in Ruhe zu lassen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.12.2019

Freitag, 13. Dezember 2019
Sonjes Lieblingsfreund, der wilde Bulle Osama, tauchte heute wieder einmal auf, und er hatte vier neue wilde Freunde mitgebracht! Sonje und Quanza begrüßten sie, während die Keeper sie vorsichtig beobachteten. Mwashoti hielt sich dicht an Sonje, und die neuen Elefanten schienen sich nicht weiter um die Keeper zu kümmern, sodass sie sich ausführlich mit den Waisen bekanntmachen konnten. Sie blieben zwar unter den Bäumen und kamen den Keepern nicht zu nahe, aber sie rannten immerhin nicht davon. Lima Lima pendelte die ganze Zeit zwischen den wilden Elefanten und den Keepern, um sicherzugehen, dass es allen gut ging.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.12.2019

Sonntag, 8. Dezember 2019
Am Morgen begann es zu regnen, als die Keeper gerade die Tore für die Waisen öffneten. Sonje und Murera hatten keine Lust, in den Regen hinaus zu gehen und kamen erst heraus, als sie sahen, wie Alamaya und Mwashoti aus ihren Gehegen kamen. Shukuru machte einen Schritt hinaus in den Regen und sah so aus, als ob sie es schnell hinter sich bringen wollte! Luzernenheupellets gab es heute keine, denn die Waisen mögen sie nicht, wenn sie nass sind, und lassen sie dann liegen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.12.2019

Samstag, 7. Dezember 2019
Die Waisen sahen am Abend auf dem Heimweg erschöpft aus. Diejenigen, denen das Laufen wegen ihrer alten Verletzungen etwas schwerer fällt – Sonje, Murera und Mwashoti – hatten es nicht leicht, mit Lima Limas Tempo mitzuhalten. Quanza bemerkte das und eilte nach vorn, um Lima Lima etwas zu bremsen, damit auch Murera und Sonje eine Chance hatten, hinterher zu kommen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.12.2019

Donnerstag, 5. Dezember 2019
Murera und Alamaya sind in letzter Zeit unzertrennlich. Wenn man Alamaya sieht, weiß man, dass Murera – und manchmal auch Sonje – nicht weit sein kann. Heute Morgen schickten die Waisen sich an, zeitig zu den Umani-Hügeln zu gehen. Murera vergewisserte sich, dass es allen gut ging, bevor sie sich an den Aufstieg machten. Sie legten ihren Rüsseln liebevoll auf Mwashoti ab und kollerte dann zufrieden. Auf dem Weg nach oben erschreckten ein paar Antilopen, die aus den Büschen gesprungen kamen, die Waisen, und auch die Paviane machten Lärm. Die Elefanten ließen sich aber nicht abhalten und gingen weiter nach oben, wo sie dann auch viel leckeres und frisches Grün fressen konnten.