Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2019

Freitag, 1. März 2019
Die Elefanten waren am Morgen gut gelaunt, als sie herauskamen. Sie folgten Lima Lima hinaus in den Wald, bis die Jungs in ihre eigene Richtung aufbrachen. Mwashoti und Shukuru gingen am Ende der Herde, und Murera kollerte laut, um Mwashoti zu sich zu rufen. Auch Sonje kollerte ihm zu, und er konnte sich nicht so recht entscheiden, zu wem er nun gehen sollte. Also blieb er einfach zwischen seinen beiden Adoptivmamas stehen und genoss die Aufmerksamkeit von beiden Seiten!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.02.2019

Dienstag, 26. Februar 2019
Die Waisen gingen heute zu den Chyulu-Bergen, um frisches Grün zu finden. Murera und Sonje führten die Herde an, gefolgt von Shukuru. Auch Faraja und Ngasha folgten Sonje, die kollerte, um alle zusammenzurufen. Bei der Milchfütterung kam Shukuru als erste an und ging dann zum Wasserloch, bevor Ziwa hinterher kommen konnte. Dort machten allerdings einige Kraniche viel Lärm, sodass Shukuru lieber wieder ging. Lima Lima gefiel es auch nicht, dass die Vögel kreischten, und trompetete sie von hinten an, um sie zu verscheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.02.2019

Samstag, 23. Februar 2019
Als es am Morgen in den Wald ging, waren Murera und Sonje bester Laune. Sie einigten sich sogar mit den größeren Jungs wie Ziwa und Ngasha, die manchmal ihren eigenen Kopf haben und nicht mit den Leitkühen mit gehen wollen. Heute hatten sie nichts dagegen, den jungen Bullen zu den Umani-Hügeln zu folgen, und die Stimmung war prächtig. Sie kamen an einer großen Gruppe Paviane vorbei, die plötzlich begannen herumzulärmen. Sie vertrieben einen Leoparden, der ihnen aufzulauern drohte! Die Waisen fühlten sich etwas unwohl in dieser Gesellschaft, und nachdem Lima Lima alle informiert hatte, suchten sie sich ein anderen Plätzchen zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.02.2019

Donnerstag, 21. Februar 2019
Nach dem gestrigen Regen kamen in der Nacht die Heeresameisen in Massen heraus. Man konnte kaum irgendwo gehen, ohne von Ameisen gebissen zu werden. Einige verirrten sich in Mureras und Sonjes Gehege, und bald wurden alle Elefanten von ihnen heimgesucht. Sogar die Keeper in ihrem Zelt blieben nicht verschont! Nachdem die Waisen am Morgen ihre Milch getrunken hatten, kamen sie kaum aus der Auswilderungsstation heraus, weil es rund um das Eingangstor von Ameisen nur so wimmelte. Mwashoti und Alamaya trauten sich nicht hindurch, und die Keeper mussten die Ameisen mit Insektenspray vertreiben, damit die Waisen in den Wald aufbrechen konnten. Jasiri schnüffelte etwas zu nah an den Ameisen und einige von ihnen krabbelten ihm anschließend im Rüssel herum und fingen an, ihn zu beißen. Als er in den Wald ging, schnaubte er unaufhörlich und versuchte, laut trompetend die Ameisen wieder loszuwerden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.02.2019

Mittwoch, 20. Februar 2019
Es war ein bewölkter Tag und recht frisch – es sieht so aus als würde die Regenzeit bald anfangen. In den Umani-Hügeln war es kühl und nebelig. Ein paar der Jungs gingen ein Stück bergauf, aber Murera und Sonje blieben mit Mwashoti unten. Auch Shukuru machte ihr eigenes Ding; Sonje versuchte, in ihrer Nähe zu bleiben, aber Shukuru graste sich zielstrebig zum Wasserloch voran. Alamaya und Ziwa schlossen sich ihr bald an, und sie wälzten sich im Schlamm. Als es am Abend bald Zeit war, nach Hause zurückzukehren, fing es an, ein wenig zu nieseln. Lima Lima und Zongoloni sammelten die Waisen zusammen, damit sie rechtzeitig zu Hause sein konnten, bevor der Regen stärker werden würde.