Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.11.2018

Sonntag, 25. November 2018
Sonje begann ihr Tagewerk wieder mit einer Kratzeinheit an der Laderampe; zuerst kratzte sie sich den Hintern, und dann ging sie die Rampe hinauf, um dort noch mehr lustige Verrenkungen zu machen. Die Keeper amüsierten sich sehr über ihre Posen – sie war sehr gelenkig, so als hätte sie gar kein verletztes Bein! Als sie schließlich in den Wald aufbrach, folgte Mwashoti. Dahinter kam Murera, die Ziwa von Mwashoti fernhielt, der so aussah, als wäre er heute in Rauflaune.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.11.2018

Donnerstag, 22. November 2018
Am Morgen, als die Keeper gerade die Waisen fütterten, begann es zu regnen. Die meisten Elefanten wollten daraufhin nicht herauskommen, nur Murera und Sonje gingen zum Tor. Mwashoti kollerte ihnen zu, und Sonje ging zu ihm, um ihn zu überzeugen mitzukommen. Er und Alamaya wollten aber nicht losgehen, bis es nicht aufgehört hatte zu regnen. Als es dann soweit war, sammelten Lima Lima, Ziwa und Zongoloni die kleinen Jungs ein und brachen mit ihnen in Richtung der Umani-Hügel auf. Auf dem Weg trafen sie auf einige Buschböcke und Büffel, und Ziwa und Ngasha vertrieben sie, sodass auch Sonje und Murera entspannt weiterlaufen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2018

Dienstag, 20. November 2018
Murera und Sonje witterten am Morgen wilde Elefanten, als sie auf dem Weg zu den Chyulu-Bergen waren, und Mwashoti untersuchte ein wenig Dung von ihnen, den er gefunden hatte. Hoch oben in den Bäumen sprangen die Paviane herum und lärmten, sodass die Waisen lieber wieder kehrt machten. Ziwa und Ngasha gaben den Weg zu den Quellen vor, wo es frisches Wasser zu saufen gibt, und danach ging es zu den Umani-Hügeln, wo leckere Akazien zu finden sind. Als es Zeit für die Milchfütterung war, kamen Shukuru, gefolgt von Alamaya, Mwashoti und Zongoloni als erste zu ihren Flaschen gerannt. Shukuru ging danach zum Wasserloch und bespritzte sich ein wenig mit Wasser, bevor sie sich schließlich ein Staubbad genehmigte.