Mittwoch, 27. Dezember 2017
Früh am Morgen, als alle Waisen herauskamen, begrüßten sie sich, indem sie sich berüsselten und aneinander stießen. Die kleinen Jungs Musiara, Sattao und Maktao spielten Fangen und Sattao und Maktao starteten einen kleinen Ringkampf. Danach versuchten sie, auf Musiara zu klettern, der ihnen daraufhin eine Kopfnuss verpasste! Maktao liebt es zu staubbaden und sich in der Erde herumzurollen, und als er einen Haufen frischer lockerer Erde sah, legte er sich gleich hinein. Musiara und Sattao kamen dazu und fingen an, auf ihm herumzukrabbeln, sodass Maktao aufschrie, mit den beiden schweren Elefantenbabys auf sich. Tagwa und Godoma kamen herbei gerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Als Musiara und Sattao die beiden Mädchen kommen sahen, standen sie schnell auf und rannten trompetend in die Büsche, wo die anderen Waisen schon grasten. Sie waren sich im klaren darüber, dass sie frech gewesen waren! Als sie zurückkamen, um nach Maktao zu sehen, wurde er von Godoma und Tagwa eskortiert. Musiara, verspielt wie immer, wollte ihn mit dem Rüssel berühren, aber Maktao war noch beleidigt und schubste ihn heftig weg. Musiara und Sattao hielten sich danach erst einmal eine Weile von ihm fern.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 25.12.2017
Montag, 25. Dezember 2017
Das Mini-Baby nuckelt an Tagwas Ohr
Mbegu, Tagwa und das winzige Baby
Ndotto wittert etwas
Mundusi sucht frische Zweige
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.12.2017
Montag, 25. Dezember 2017
Der heutige Weihnachtstag ist der einzige Tag im Jahr, an dem das Waisenhaus für die Besucher geschlossen ist. Die Elefanten wissen das natürlich nicht, auch nicht, dass Weihnachten ist, und so begann ihr Tag wie alle anderen auch. Sie kamen aus ihren Ställen und Gehegen und gingen wie üblich in den Wald; allerdings wurde wenig gespielt, sondern alles war ruhiger als sonst. Das kleine Baby blieb auch nicht zurück und mühte sich ab, an Mbegus Ohren heranzukommen, an denen – wie auch an Tagwas und Godomas – sie gern nuckelt. Nach der Milchfütterung um 15 Uhr schlichen sich Ndotto, Lasayen, Mundusi, Ngilai und Ndiwa weg, um tiefer im Wald zu grasen. Um 17 Uhr machten sie immer noch keine Anstalten, nach Hause zu kommen, weil sie so viele leckere Pflanzen zum fressen gefunden hatten. Als Mundusi und Ndiwa allerdings die Keeper kommen sahen, um sie abzuholen, bekamen sie einen Schrecken, und daraufhin rannten sie alle freiwillig zu den Stallungen zurück!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 22.12.2017
Freitag, 22. Dezember 2017
Die Waisen auf dem Weg in den Wald
Tagwa grast
Ngilai schnüffelt
Sagala grast zusammen mit den anderen
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2017
Freitag, 22. Dezember 2017
Wie immer machten sich die Waisen bei Sonnenaufgang auf in den Wald. Normalerweise führt Mbegu die Herde an, aber heute gingen sie alle Shukuru hinterher. Sie überragte die anderen, und Murit, Maisha, Emoli und Sagala gingen hinter ihr her. Dann kamen Malkia, Tagwa und Mundusi nicht weit dahinter. Sie erreichten eine Lichtung im Wald, als die Sonne gerade hoch genug stand, um ihre Rücken zu wärmen. Zwei Waisen freuten sich besonders über die steigenden Temperaturen am Morgen: Kiasa und Maktao, die in einen lockeren Ringkampf verwickelt waren. Sattao schloss sich ihnen an, und dann auch noch Enkesha. Musiara kam auch dazu, rangelte aber nicht mit, sondern legte sich auf den warmen Boden und streckte alle Viere und den Rüssel von sich. Daraufhin hörten die anderen gleich auf zu spielen und machten es ihm nach, mit freudig wedelnden Ohren! Der verspielte Ngilai kam dazu und ließ sich auf den Boden fallen, wobei er versehentlich auf Kiasa landete. Sie schrie erschrocken auf, und Mbegu kam ihr zu Hilfe geeilt.

