Montag, 23. Oktober 2017
Bei der 9-Uhr-Fütterung war die Aufregung groß, denn der kleine Pili war mit draußen im Busch. Gestern hatte ihn niemand gesehen, weil das Wetter zu schlecht gewesen war. Mbegu beeilte sich mit ihrer Milch, damit sie gleich zu dem kleinen Baby hinüber konnte, und sie tätschlte ihn ausführlich, während Pili ihr seinen kleinen Rüssel entgegen streckte. Tagwa, Malkia, Esampu und Tamiyoi kamen auch dazu, und jede von ihnen wollte so nahe wie möglich an ihn heran. Esampu schubste die arme Malkia, sodass diese in Tamiyoi hinein rutschte, die daraufhin hinfiel. Tamiyois Aufschrei erregte Pares und Lasayens Aufmerksamkeit, die mit aufgestellten Ohren und erhobenen Rüsseln herbei kamen, um nach dem Rechten zu sehen. Sie standen um Tamiyoi herum, während sie sich wieder aufrappelte, und sorgten dafür, dass sie nicht noch einmal geschubst wurde.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 22.10.2017
Sonntag, 22. Oktober 2017
Ngilai will spielen
Ambo war heute auch gut gelaunt
Tagwa kam heute Ambo zu Hilfe
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.10.2017
Dienstag, 10. Oktober 2017
Tagwa und Maramoja schienen sich heute damit abzuwechseln, sich um Pili zu kümmern. Während des Morgens war Tagwa dran, doch am Nachmittag übernahm Maramoja. Wir sahen zu, wie Maramoja ihn von allen anderen Waisen wegführte und mit ihren Füßen etwas Erde für ihn auflockerte. Sie bewegte ihn dann dorthin und sorgte dafür, dass er sich hinlegte und sie ihn weiter einstauben konnte. Pili schlummerte dort eine Weile, während Maramoja über ihm stand und ihm Schutz bot. Als es Zeit für die Milch war, wollte Maramoja sogar vermeiden, dass er geweckt wird, musste sich aber den Keepern ergeben.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 06.10.2017
Freitag, 6. Oktober 2017
Tagwa mit dem kleinen Sattao
Tagwa bemuttert Sattao
Mbegu grast
Godoma ist eine gute Mini-Leitkuh
Die Waisen im September
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2017
Der September war wirklich beschwerlich. Viele neue Elefantenwaisen kamen zu uns, oft auch der Dürre geschuldet, weil ihre Mütter nicht genug Milch produzieren konnten und oft sogar selbst verdursteten. Es bricht uns das Herz, daß Wilderei und bewaffnete Konflikte offenbar nicht genug sind, sondern sich die verbleibenden Elefanten auch noch mit Wasser- und Futterknappheit herumschlagen müssen. Wir arbeiten hart, die größte Elefantenpopulation Kenias im Tsavo-Nationalpark bei ihrem Überlebenskampf zu unterstützen, zum Beispiel durch Windkraft betriebene Wasserpumpen. „Die Waisen im September“ weiterlesen

