Samstag, 20. Juni 2020
Die Waisen folgten heute Sagala, Tagwa und Tamiyoi hinaus in den Busch und grasten den Vormittag über in aller Ruhe westlich des Mazinga-Bergs. Mashariki und Nelion hatten sich ihnen an der Auswilderungsstation angeschlossen und kamen auch mit zum Wasserloch. Dort legte sich Pika Pika gemütlich am Ufer hin, während ihre Freunde im Wasser planschten. Lasayen und Embu blieben noch ein wenig am Wasserloch zurück, als die anderen schon wieder zurück zum Grasen gingen, weil sie offenbar noch auf eine wilde Herde warten wollten, die gerade ankam. Die wilden Elefanten warteten aber geduldig ab, bis das Wasserloch wieder frei war, bevor sie zum Saufen und Baden kamen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.06.2020
Donnerstag, 18. Juni 2020
Nach der Fütterung am Morgen genehmigten sich die Waisen erst einmal ein morgendliches Staubbad. Tagwa, Tamiyoi, Tahri und Rorogoi gaben sich alle Mühe, sich besonders spektakulär einzustauben. Rorogoi ging dann zur anderen Seite, wo Ndotto spielte und Mudanda auf ihn aufpasste. Als Ndotto schließlich genug gespielt hatte, ging er Arruba zu einem kleinen Ringkampf herausfordern.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.06.2020
Montag, 8. Juni 2020
Nach der morgendlichen Milchfütterung widmeten sich Sagala und Tamiyoi einem Staubbad. Tagwa kam dazu, um auch mitzumachen; sie machte es Sagala nach, die kleine Staubhaufen mit dem Rüssel aufsammelte und sich dann über den Rücken warf. Murit kratzte sich genüsslich, während Mbegu und Ndotto dafür sorgten, dass kein Luzernenheupellet mehr übrig blieb. Sagala führte schließlich die Herde hinaus in den Busch, dicht gefolgt von Tagwa und Tamiyoi. Mbegu blieb dicht bei ihrem Adoptivkind Emoli, und die beiden grasten Seite an Seite.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.06.2020
Montag, 1. Juni 2020
Murit, Tahri und Godoma tranken am Morgen ihre Milch und gingen dann direkt zu den Luzernenheupellets über, wo bald auch Tagwa und Ndotto dazukamen. Sagala staubte sich erst einmal ein, während die anderen spielten. Arruba und Ndotto führten dann die Waisen hinaus in den Busch.
Die Waisen im September
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: September 2020
Es war ein aufregender Monat für die Nursery-Waisen, als Bondeni und seine zwei Freundinnen Kinyei und Kindani aus der Neugeborenen-Station in Kaluku in Tsavo nach Nairobi kamen. Es war der erste Umzug aus der kleinen Kindergrippe, aber nötig, da es in Tsavo extrem trocken geworden war. Aber der Zeitpunkt hätte für die Drei nicht günstiger sein können, denn sie haben genau das richtige Alter für die Nursery und werden hier viel für ihr künftiges Elefantenleben lernen und Freundschaften für’s Leben schließen.

