Montag, 2. März 2020
Am Morgen war alles nass, nachdem es in der Nacht ordentlich geregnet hatte. Einige der Waisen, wie Luggard, Ziwadi, Larro, Naleku, Roho, Musiara und Sattao, wollten nicht so recht aus ihren Ställen und Gehegen kommen, weil es ihnen zu kalt und ungemütlich war. Tagwa, Kiombo, Maisha, Enkesha, Nabulu, Tamiyoi und Kiasa dagegen machten sich nichts daraus und rannten fröhlich hinaus in den Wald. Genau wie bei Menschenkindern auch, gibt es manche Elefanten, die gerne im Nassen herumrennen, und andere, die das kalte Wetter gar nicht leiden können! Musiaras Schwellung am Bein ist wieder verschwunden, und heute rannte und spielte er wieder wie eh und je herum; er kletterte auf Tamiyoi und Nabulu, die auf dem Boden staubbadeten – offenbar macht ihm sein Bein keinerlei Probleme mehr!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.02.2020
Mittwoch, 26. Februar 2020
Heute Morgen führte Kiasa die Waisenherde auf dem Weg hinaus in den Busch an. Als sie im Wald angekommen waren, nahm sie Larro, Mukkoka, Naleku, Maktao und Musiara mit und ging mit ihnen noch tiefer in den Wald hinein. Kiasa scheint gerne mit ihrer eigenen kleinen Gruppe unterwegs zu sein, abseits von den älteren Waisen wie Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao und Dololo.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.02.2020
Montag, 24. Februar 2020
Im Wald verirrte sich eine Gruppe Paviane zwischen die älteren Mädchen und den Rest der Herde. Als Kiasa, Tagwa, Maisha und Tamiyoi die Affen sahen, begannen sie sofort, sie von den jüngeren Waisen weg zu scheuchen. In dem ganzen Durcheinander fiel einer der Paviane von einem Ast herunter, und Tamiyoi jagte sofort auf ihn los. Er rief seine Artgenossen zu Hilfe, die herbei eilten und Tamiyoi einen ordentlichen Schrecken einjagten! Sie rannte zurück zur Herde, und die Paviane konnten sich in Ruhe zurückziehen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.02.2020
Samstag, 22. Februar 2020
Als die Elefanten am Morgen herauskamen, gingen ein paar von ihnen zum Gehege von Nashorn Maxwell. Er hatte sich die letzten Tage über nicht so recht wohl gefühlt und war am Tag zuvor behandelt worden und hatte Antibiotika bekommen. Heute schien es ihm aber schon wieder viel besser zu gehen, und die Tagwa, Maisha, Tamiyoi und Nabulu kamen zu seinem Tor, um ihm Guten Morgen zu sagen und zu erfahren, wie es ihm geht. Bei der Gelegenheit konnten sie natürlich gleich noch ein paar seiner Luzernenheupellets stibitzen! Nach einer Weile begannen die Keeper, sie hinaus in den Wald zu manövrieren, und Maxwell futterte weiter von seinem Grün und seinen Pellets. Am Nachmittag rollte sich Maxwell schon wieder in seinem Schlammloch herum und ging im Gehege auf und ab; er sah viel weniger lethargisch aus als gestern noch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.02.2020
Freitag, 14. Februar 2020
Kiasa, die sich vorbildlich um die kleinen Babys kümmert, eilte am Morgen gleich hinüber zu Nalekus Stall, um nach ihr zu sehen. Als Naleku herauskam, sagte sie ihr Guten Morgen und berüsselte sie ausführlich. Nachdem sie sich genug beschnüffelt hatten, machten sich die beiden auf in den Wald, gefolgt von Larro. Kiasa und Naleku verbrachten den ganzen Morgen zusammen und kamen gemeinsam zur 9-Uhr-Fütterung. Nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, tauchten Larro und Tagwa auf, und danach auch der Rest der Herde.

