Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.10.2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019
Tagwa kann, obwohl sie die größte der Elefanten im Waisenhaus ist, ein echtes Spielkind sein. Manchmal, wenn die Waisen mit Schlamm oder im Staub herumtollen, aufeinander herumklettern und Matsch und Erde verspritzen, nutzt sie die Gelegenheit und klettert ihren Freunden auf dem Rücken herum. Heute waren es Tamiyoi und Maisha, die sie sich ausgesucht hatte. Allerdings treibt sie es auch gelegentlich zu bunt und ignoriert die anderen, wenn sie ihr zukollern, dass sie herunter kommen soll. Als sie am Nachmittag auf Maisha gekrabbelt war, trompetete diese laut protestierend, doch Tagwa blieb einfach auf ihr liegen! Die Keeper gingen schließlich zu ihr und überzeugten sie, Maisha in Ruhe zu lassen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.10.2019

Dienstag, 8. Oktober 2019
Jeder der Waisenelefanten hat seine kleinen Eigenheiten. Tamiyoi ist eines der Babys, die geschickt versuchen, mit Hilfe der anderen zu ihrer Milch zu kommen. Sie weiß, dass die Waisen zur Milchfütterung von den Keepern in Gruppen eingeteilt und dann unabhängig voneinander gefüttert werden, damit es nicht zu eng wird und die kleinen Baby nicht zu sehr herumgeschubst werden. In letzter Zeit versucht Tamiyoi allerdings, sich zwischen die jüngeren Waisen wie Ziwadi und Larro zu schmuggeln, um vor den anderen älteren Waisen zur Milch zu kommen. Die Keeper passen allerdings gut auf, und heute schickten sie sie erst einmal wieder weg, damit sie die kleinen Babys nicht beim trinken stören konnte. Ansonsten verspricht Tamiyoi allerdings eine tolle Leitkuh zu werden – sie nimmt die jüngeren unter ihre Fittiche, auch wenn sie Tagwa nicht den Rang ablaufen will. Wenn Larro nicht hinterher kommt, dann hält sie an und wartet auf sie, um immer an ihrer Seite zu bleiben – wie es eine gute Matriarchin auch tun würde.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.10.2019

Montag, 7. Oktober 2019
Larro und Sattao scheinen sich an ihre neuen Gehege gewöhnt zu haben und sind zufrieden damit. Musiara und Kiasa haben sich allerdings noch nicht damit abgefunden und gestern Abend machten die beiden einige Schwierigkeiten. Musiara war kaum davon abzubringen, in seinen alten Stall neben Luggard zu gehen. Am Ende ließ er sich von den Keepern überzeugen und ging in sein neues Gehege, aber er stieß die ganze Nacht hindurch von Zeit zu Zeit gegen das Tor. Kiasa rannte am Abend dreimal zurück in die Büsche, weil sie nicht in ihr neues Gehege wollte, und beim vierten Versuch klappte es endlich – als sie von Tagwa, Tamiyoi, Enkesha und Maisha eskortiert wurde! Sie musste allerdings den Umweg über Tamiyois Gehege nehmen, das direkt daneben liegt und durch ein Tor mit ihrem eigenen getrennt ist.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.10.2019

Donnerstag, 3. Oktober 2019
Enkesha kann ihren Rüssel fast ganz normal benutzen, obwohl er ein Loch hat, das von der Kabelschlinge verursacht wurde, als sie verwaiste. Wenn allerdings ein Wasserschlauch da ist, dann säuft sie das Wasser am liebsten direkt daraus – das ist für sie doch einfacher als aus den Wassertonnen zu saufen. Bei der Fütterung um 15 Uhr trank sie eilig ihre zwei Flaschen Milch leer und rannte dann gleich zum Schlauch. Sie gab ihn nicht wieder her – schließlich können die anderen alle wunderbar mit ihrem Rüssel Wasser aus den Tonnen saufen! Erst als Tagwa dazu kam, überließ sie ihr den Schlauch, denn der Leitkuh der Waisenherde gegenüber zeigt sie natürlich den gebotenen Respekt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Die Waisen hatten heute beim Mittagsschlammbad jede Menge Spaß. Fast alle der älteren Waisen rollten sich im Matsch herum – sogar Sattao, der sich sonst manchmal beim Baden ziert. Tamiyoi, Tagwa, Kiombo, Maisha und Enkesha machten auch mit, und sie genossen das Bad, als ein großes männliches Warzenschwein auftauchte und ebenfalls ins Schlammloch wollte. Tagwa war nicht gerade begeistert und versuchte, es loszuwerden. Als es sich aber nicht einschüchtern ließ, kam sie doch aus dem Schlamm heraus und wedelte mit dem Rüssel nach dem Warzenschwein. Es trat aber immer noch nicht die Flucht an, und so mussten erst noch Maisha und Tamiyoi herauskommen und ihm drohend zukollern. Daraufhin rannte es wieder zurück in den Wald.