Dienstag, 6. August 2019
Zur morgendichen Milchfütterung kamen Ngilai und Godoma im Höchttempo gerannt, dicht gefolgt von Tahri und Tagwa. Sagala hatte es offenbar nicht eilig und kam ganz gelassen zu ihrer Flasche. Nach der Milch kam dann das Luzernenheufrühstück. Ndoria, die letzte Nacht mit Mbirikani zusammen draußen geblieben war, kam ein paar Minuten nachdem die anderen aufgebrochen waren und verpasste sie so knapp. Sie ging ihnen hinterher, um sie irgendwann auf dem Weg zum Baobab-Wasserloch einzuholen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.08.2019
Samstag, 3. August 2019
Als die Waisenelefanten am Vormittag an der Westseite des Mazinga-Bergs angekommen waren, rannte Tawi, der kleine Waisen-Eland, an den Stallungen los und folgte ihnen. Tagwa und Sagala passte es gar nicht, den Antilopen-Bullen dabei zu haben, und wollten ihn verscheuchen. Er hörte allerdings nicht auf sie und schloss sich der ersten Gruppe an, als es zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch ging. Dort ließ Tagwa erst einmal ihre Milch stehen, um ihn weg zu schicken, bevor sie zurückkam und sich wieder ihrer Milchflasche widmete. Beim Saufen an der Tränke musste Kenia dann den Frieden zwischen Araba und Tahri wiederherstellen – Araba wurde offenbar neidisch, weil Tahri sich zu sehr an Kenia kuschelte. Beim Grasen am Nachmittag waren dann alle wieder versöhnt.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.07.2019
Dienstag, 30. Juli 2019
Sagala sah am Morgen eine wilde Elefantenherde an der Nordseite des Mazinga-Bergs grasen und schloss sich ihr an. Als die Keeper sie zu den Waisen zurückrufen wollten, rannten die wilden Elefanten weg, und Sagala mit ihnen! Die Keeper machten sich mit Kenia und Lentili und ihren Schützlingen zum Baobab-Wasserloch auf, in der Hoffnung dort Sagala und die wilde Herde wiederzufinden, aber als sie gegen 10 Uhr dort ankamen, war niemad zu sehen. Im Laufe des Tages kamen weitere Herden vorbei, aber von der, mit der Sagala durchgebrannt war, war keine Spur. Die Waisen blieben in der Gegend, und tatsächlich lieferte die wilde Herde schließlich gegen 15 Uhr Sagala wieder am Wasserloch ab. Mbegu machte sich eilig daran, alle zusammen zu sammeln und weiter zu ziehen, damit nicht noch jemand anders mit den wilden Elefanten verschwinden würde. Tagwa und Emoli übernahmen dann am Abend das Kommando auf dem Heimweg.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.07.2019
Montag, 29. Juli 2019
Das gestern gerettete Waisenkalb sah am Morgen nicht gut aus; seine Wunden wurden noch einmal gereinigt, und Mbegu, Godoma, Tagwa, Murit und Emoli kamen dazu und sprachen ihm Mut zu. Am Nachmittag wurde es nach Nairobi geflogen, wo seine Verletzung besser behandelt und er gut umsorgt werden kann. Die Waisen in Voi grasten am Morgen schön am Mazinga-Berg und gingen dann in Sechsergruppen zur Mittagsfütterung. Tagwa, Sagala, Emoli, Murit und Mbegu kamen als erste an, aber die anderen waren nicht weit hinter ihnen. Am Baobab-Wasserloch soff eine wilde Herde, und Nelion suchte sich einen wilden Artgenossen zum Spielen aus.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.07.2019
Montag, 22. Juli 2019
Am Morgen gab es nach der Milch und dem Ergänzungsfutter wieder reichlich Spiel und Spaß an den Stallungen. Ndii, Kihari, Nguvu und Mudanda vertrieben sich die Zeit mit einem schönen Staubbad. Inzwischen vertilgten die anderen alle Luzernenheupellets, die sie finden konnten, während Naipoki eine Kratzeinheit startete. Tagwa übernahm schließlich die Führungsrolle, als es hinaus in den Busch ging.

