Montag, 16. März 2020
Tagwa kann eine strenge Mini-Leitkuh sein, und sie sucht sich genau aus, mit wem sie zusammen futtert – und das kann sich von Tag zu Tag ändern. Da sie die größte der Waisenherde ist, kommt sie besser als alle anderen an die frischen Zweige hoch oben in den Bäumen. Heute brach sie etliche davon ab, und Larro, Roho, Naleku und Ziwadi wuselten um sie herum, um die heruntergefallenen Leckerbissen zu fressen. Als aber Kiombo und Sattao dazukamen, um auch etwas abzubekommen, wurden sie schnell wieder von Tagwa verscheucht! Sie hielt sofort inne und jagte die beiden Jungs weg, wobei sie sie mit den Stoßzähnen in den Hintern piekste. Sie war so unnachgiebig, dass die Keeper dazwischengehen und sie davon abhalten mussten, Kiombo und Sattao noch weiter herum zu scheuchen. Tamiyoi dagegen ist sehr viel freundlicher und teilt sich ihr Grün gern mit allen, die etwas ab haben wollen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2020
Sonntag, 15. März 2020
Der Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat es erforderlich gemacht, dass die öffentliche Besuchsstunde zur Mittagsfütterung erst einmal bis auf weiteres abgesagt werden muss. Das führte heute zu einiger Verwirrung unter den Elefanten, als sie sich bereit machten, hinunter zum Schlammloch zu gehen. Sie sammelten sich in ihren üblichen Gruppen, Kiasa mit Maktao, Larro, Ziwadi, Roho und Naleku, sowie Tagwa und Tamiyoi mit dem Rest der Herde. Dann nahmen die Keeper sie aber alle zusammen mit hinunter, und das schien sie so zu verwirren, dass einige von ihnen wieder kehrt machen und in den Wald zurück gehen wollten! Tagwa, Dololo, Roho und Ziwadi versuchten, den Weg wieder zurück zu gehen, und ließen die Keeper durch lautes Kollern wissen, dass sie das alles sehr komisch fanden! Auch Luggard war überrascht, mit zum Schlammloch geleitet zu werden, denn er kommt normalerweise um die Zeit nicht mit. Er freute sich aber sehr, seine Milch dort bei den anderen zu trinken und sich ihnen dann beim Spielen im Matsch anzuschließen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2020
Samstag, 14. März 2020
Elefanten haben eine erstaunliche Art, miteinander zu kommunizieren. Wenn einmal einer der jüngeren Waisen wie Roho oder Naleku nachts im Stall unruhig ist und eines der älteren Mädchen, wie Maisha, das mitbekommt, dann fangen sie an, sehr tief zu kollern, als ob sie die anderen Mädchen, Tagwa, Tamiyoi oder Kiasa, informieren würden. Nach einer Weile beginnen sie alle zu kollern und lassen so die kleinen Babys wissen, dass alles in Ordnung ist. Wenn die Kleinen die älteren Mädchen kollern hören, beruhigen sie sich schnell wieder und schlafen auch bald wieder ein!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.03.2020
Dienstag, 10. März 2020
Als die Waisen früh morgens in den Wald hinaus gingen, jagten Maktao, Larro, Mukkoka, Kiasa, Kiombo und Musiara hinter einer Herde Impalas her. Maktao und Mukkoka, die draufgängerischsten Jungs der Gruppe, verfolgten die Antilopen bis tief in den Wald hinein, und man konnte sie dabei laut trompeten hören. Kaum waren die Impalas allerdings verschwunden, merkten sie, dass sie ganz allein im Wald waren, und so kamen sie erschrocken zurück zur Herde gerannt. Sie kollerten und trompeteten, und die älteren Mädchen, Tagwa, Tamiyoi, Maisha und Enkesha, eilten ihnen entgegen, um zu sehen, was los war. Als sie alle wieder zusammen waren, kollerten und tröteten sie sich gegenseitig zu, und nach ein paar Minuten hatten sich alle wieder beruhigt und konnten grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.03.2020
Montag, 9. März 2020
Es ist sehr amüsant, mit anzusehen, wie die Waisen, wenn sie abends nach Hause gekommen sind und ihre Milch getrunken haben, anfangen, ihren Nachbarn das Grünfutter streitig zu machen. Sie versuchen, an die Zweige der nebenan wohnenden Elefanten heran zu kommen, obwohl sie genau das gleiche Grün in ihrem Gehege haben! Fast alle der Waisen tun das, aber Larro, Maktao, Musiara, Sattao, Kiasa, Tamiyoi, Dololo und Mukkoka sind immer am fleißigsten dabei! Sie zerren mit ihrem Rüssel die Zweige ihrer Nachbarn durch die Gehegeabtrennung hindurch, und diese versuchen dann, sie sich wieder zurück zu holen.

