Waisenblogs-Beitrag

Freitag, 21. April 2017
Bei der öffentlichen Besuchsstunde genossen einige der Waisen ein ausgedehntes Schlammbad; Mbegu, Ukame, Galla, Kelelari und Karisa waren die ersten im Matsch und machten so ein Spektakel, dass die anderen auch angelockt wurden. Schließlich verscheuchten Mbegu und Ukame die Jungs Rapa, Lasayen, Galla und Wanjala aus dem Schlammloch, als diese, gleich nachdem sie hereingekommen waren, sofort angefangen hatten, auf Malkia und Tagwa herumzuklettern, die in Ruhe schlammbaden wollten. Ndotto stand nur am Rand, und nachdem er gesehen hatte, wie die anderen verscheucht wurden, hielt er sich sehr zurück! Er kann den Matsch manchmal gar nicht leiden und wartet lieber, bis andere herauskommen, an denen er sich dann kratzen kann – so kommt er zu seiner Portion Schlamm! Mit Ngilai ist es manchmal genauso – sogar an heißen Tagen, wenn alle anderen sich im Schlamm tummeln, rollt er sich nur ein wenig in der feuchten Erde am Rand herum.

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Mittwoch, 19. April 2017

Wanjala wollte den Ringkampf gewinnen

Der süße Galla

Kelelari ist respekteinflößend wegen seiner Größe!

Karisa (hinten) und Wanjala

Ukame kommt Ndiwa zu Hilfe

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Mittwoch, 19. April 2017
Draußen im Wald rangelten heute Morgen Galla und Wanjala ausführlich miteinander. Sie nahmen es ganz schön ernst und wollten herausfinden, wer von ihnen der stärkere ist. Ihr spektakulärer Kampf lockte schließlich Kelelari an, aber als er sich den beiden anschloss, hörten die zwei Jungs schnell auf, weil sie sich vor seiner Größe und seinen Stoßzähnen fürchteten. Und als Kelelari bereit war, mit einem der beiden weiter zu spielen, wollten sie beide nicht und gingen weg. Kelelari protestierte, stampfte mit den Füßen auf und trompetete, sodass schließlich nicht nur Galla und Wanjala zurückkamen, sondern auch noch Karisa, Ukame, Dupotto, Maramoja und Ndiwa. Sie alle rannten wild im Gebüsch herum, tröteten und trampelten vor Begeisterung. Dabei stolperte Ndiwa versehentlich über eine Wurzel und musste sich anstrengen, wieder hoch zu kommen. Damit war das Spiel beendet, denn Ukame, Dupotto und Maramoja kamen herbeigerannt, um ihr zu helfen. Es war wundervoll, wie Dupotto und Ukame sogar auf die Knie gingen, um Ndiwa zu stützen, damit sie wieder aufstehen konnte – und schließlich funktionierte es auch!

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Sonntag, 16. April 2017
Als die Waisen am Morgen an den Gehegen aufbrachen, rannten Ndotto, Lasayen, Rapa und Ngilai hinter Kuishi und Mteto her – jeder wollte auf den beiden herumklettern! Schließlich waren sie alle hinter Kuishi her, allen voran Rapa, sodass sie protestierend aufschrie. Mteto hatte sich vor den frechen Jungs ins Gebüsch davongemacht. Das Geschrei veranlasste Dupotto, Maramoja und Ukame dazu, Kuishi zu Hilfe zu kommen. Als Ndotto, Lasayen und Ngilai die großen Mädchen kommen sahen, bekamen sie es mit der Angst zu tun und rannten davon. Ukame verfolgte noch Ngilai, der in Panik aufschrie, aber dann drehte sie um und kümmerte sich um Kuishi, die ihr, Dupotto und Maramoja dankbar zukollerte.

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Dienstag, 11. April 2017
Die kleinen Babys bekommen jetzt jeden Tag ein paar Stunden Besuch von den älteren Waisen. Sie finden das toll und nutzen die Gelegenheit, an anderen Ohren zu nuckeln. Manche der älteren machen sich nicht viel aus den Babys, aber für andere, wie Esampu, Maramoja, Godoma, Malkia, Sana Sana, Malima und Mbegu, ist es ein lang ersehnter Teil des Tages und zaubert ein zufriedenes Lächeln auf ihre Elefantengesichter. Dupotto war heute nur kurz dabei, da sie sich mit einem der Babys stritt und bald wieder zurück zu Kelelari, Galla, Wanjala und Ukame ging, die im Wald grasen gegangen waren. Am meisten Spaß hatten offenbar Mbegu und Malima mit den kleinen, denn sie wollten auch dann noch nicht weg, als alle anderen schon gegangen waren. Sie blieben bis zur Milchfütterung um 15 Uhr bei ihnen. Selbst danach machte Mbegu es den Keepern noch schwer, denn sie wollte unbedingt die Babys zu den Stallungen zurück begleiten. Nach der privaten Besuchsstunde gelang es ihr schließlich, sich von der Herde weg zu schleichen – zusammen mit Tamiyoi, Jotto und Malkia, und die Babys noch einmal zu sehen, bevor sie von den Keepern wieder in den Wald eskortiert wurde.