Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.12.2019

Freitag, 27. Dezember 2019
Am Morgen nieselte es, und an den Stallungen tauchte gegen 6 Uhr Ex-Waise Laikipia auf! Er schuffelte sich an einem der großen Felsen nahe der Stallungen, und die Waisen hoben ihre Rüssel, um ihn zu beschnüffeln und zu begrüßen. Sie kollerten aufgeregt, als er zur Tränke kam und etwas Wasser soff, und trauten sich nicht so recht an ihn heran, weil er so groß ist! Er sieht gut und kräftig aus und ist schon ein stattlicher Bulle geworden. Er hatte allerdings einen Stoßzahn verloren, seit er im Januar das letzte Mal in Voi war; das passiert bei Elefanten in der Wildnis hin und wieder. Laikipia ging dann in Richtung Norden durch das dichte Gebüsch davon; vielleicht wusste er, dass Edies Herde in der Gegend ist und wollte sich auf die Suche nach ihnen machen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.12.2019

Donnerstag, 26. Dezember 2019
Kenia und Ndii führten am Morgen die Waisenherde an, gefolgt von ihren Adoptivbabys Araba, Pika Pika und Tahri. Murit rannte nach vorn und verwickelte Lasayen in einen Ringkampf, bei dem er sich hinsetzte – was sehr lustig aussah! Draußen im Busch sammelte Mbegu ihre Freunde Godoma, Ndotto, Murit, Mashariki und Pika Pika zusammen und graste mit ihnen zusammen eine Weile abseits von Kenias Herde. Als es Zeit für die Mittagsmilch wurde, stellten Ndotto, Mashariki und Pika Pika fest, dass die anderen schon aufgebrochen waren; sie beeilten sich hinterher zu kommen und kamen im Eiltempo aus dem Dickicht gerannt! Den Rest des Tages wurde fleißig gegrast, und Ndoria und Arruba brachten die Herde am Abend zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.12.2019

Mittwoch, 25. Dezember 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung folgten die Waisen Mbegu und Godoma im Gänsemarsch hinaus in den Busch. Es war kühl und nieselte ein wenig, sodass Arruba und Ndotto sich erst einmal mit einem Staubbad aufwärmten, bevor sie sich den anderen beim Grasen anschlossen. Mittags am Baobab-Wasserloch hatte es sich dann aufgewärmt, sodass die Waisen baden gehen konnten. Embu und Araba legten sich im Wasser hin; Kenia und Kihari bewachten sie, damit Ndoria, die in der Nähe herumstand ihnen nicht in den Schwanz beißen konnte! Ndotto planschte nur mit den Vorderfüßen im Wasser und leistete dann Pika Pika bei einem Staubbad Gesellschaft. Ngilai und Emoli rutschten am Nachmittag fröhlich an den Wänden eines Grabens herunter. Murit machte auch mit, bevor die drei ihren Freunden folgten, die sich schon auf den Heimweg gemacht hatten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.12.2019

Dienstag, 24. Dezember 2019
Am Morgen kamen die Ex-Waisen Edie und Mweya mit Eco und Mwitu, sowie Bada, Nguvu, Naipoki, Mbirikani, Panda und Nelion zur Auswilderungsstation. Die Waisen konnten wunderbar mit den Babys spielen, nachdem Mbegu und Murit sich zu ihnen vorgearbeitet hatten. Auch Sagala kam dazu und tätschelte Eco ausgiebig. Mwitu überraschte die Keeper, die ihnen zuschauten, als sie zu Edie ging und an ihr nuckelte statt an ihrer Mutter Mweya! Offenbar nehmen es die beiden nicht so genau, von wem sie ihre Milch bekommen, was sehr ungewöhnlich ist – normalerweise lassen Elefantenkühe nur ihre eigenen Kälber trinken. Möglicherweise liegt es daran, dass Edie und Mweya fast gleich alt sind und schon so viele Jahre als beste Freundinnen verbracht haben, dass es ihnen nichts ausmacht. Als Kenia, Kihari und Ndii ihre Schützlinge hinaus in den Busch führten, blieb Pika Pika bei den Ex-Waisen zurück, ohne dass sie es merkten. Die Keeper riefen sie aber, denn sie ist noch zu jung, um sich den Ex-Waisen anzuschließen, und braucht noch ihre Milch.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.12.2019

Montag, 23. Dezember 2019
Mbegu und Mudanda führten heute die Waisenherde an, als es hinaus in den Nationalpark ging. Sie trafen allerdings auf Bada, der gerade an der Auswilderungsstation ankam und beschlossen, noch etwas zu warten, um ihm Hallo zu sagen. Nach einigem Gekoller und Rüsselschütteln stellte sich allerdings heraus, dass Bada keine Lust hatte, sich den Waisen anzuschließen, und so marschierten sie doch hinaus zu den Weidegründen. Bada ging später in der anderen Richtung davon und kehrte wohl wieder zur neu formierten Herde um die Edie und Mweya zurück.