Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.09.2019

Montag, 30. September 2019
Mbegu, Godoma und Emoli führten am Morgen die Waisenherde an und grasten sich langsam zum Baobab-Wasserloch voran. Dort war schon eine große wilde Herde, und Emoli, Sagala, Godoma und Murit, die als erste ankamen, hatten offenbar die Sorge, dass kein frisches Wasser mehr übrig wäre; sie ließen das Luzernenheu links liegen, um schnell etwas Wasser zu saufen. Die Waisen spielten schön mit ihren wilden Artgenossen, und Emoli planschte im Wasser wie ein Fisch. Embu schaute ihm zu. Eine junge Kuh der wilden Herde kam aus dem Wasser gestürmt und bespritzte Emoli und Embu, die daraufhin die Flucht ergriffen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Die Waisen machten sich heute sehr zeitig auf den Weg und grasten am Vormittag größtenteils zusammen. Ndoria und Mbirikani waren zu zweit unterwegs, und als sie merkten, dass die anderen schon zum Wasserloch aufgebrochen waren, eilten sie ihnen hinterher. Ndoria ist zwar schon ziemlich unabhängig und ist meistens zusammen mit Mbirikani draußen im Busch unterwegs, aber sie genießt immer noch die Milchflasche, die sie mittags bekommt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.09.2019

Samstag, 28. September 2019
Ndoria graste am Morgen westlich des Mazinga-Bergs und stieß bei der Mittagsfütterun zur Waisenherde. Sie bekam auch eine Flasche, damit ihr die harte Trockenzeit nicht zu sehr zu schaffen macht. Die Waisen kamen in Fünfergruppen, allen voran Emoli, Sagala, Tahri, Ngilai und Murit. Sie ließen sich das Luzernenheu schmecken, dass von der Auswilderungsstation zum Wasserloch gebracht worden war. Eine kleine wilde Herde von fünf Elefanten kam zum Saufen, und Lasayen ließ das Luzernenheu links liegen, um ihnen Gesellschaft zu leisten. Sie hatten ein kleines Kalb dabei, aber eine Elefantenkuh ohne Stoßzähne scheuchte Lasayen weg, damit er dem Kalb nicht zu nahe kam. Dementsprechend traute sich auch keiner der anderen Waisen in die Nähe der Herde, auh als das kleine Kalb sich auf den Erdhaufen tummelte. Immerhin schloss sich einer der jüngeren Bullen den Waisen beim Luzernenheu an, und danach machten sie sich wieder auf zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.09.2019

Freitag, 27. September 2019
Mbirikani und Ndoria schlossen sich am Morgen wieder den Waisen an den Stallungen an und futterten mit ihnen zusammen, nachdem die jüngeren ihre Milch getrunken hatten. Kenia, Ndii, Kihari und Naipoki sammelten dann ihre Schützlinge zusammen und führten sie hinaus zu den Weidegründen. Mbirikani und Ndoria blieben erst einmal da, folgten ihren Freunden aber nach etwa einer Stunde und kamen dann auch mit zum Mittagsschlammbad. Dort soff eine große Büffelherde, so groß, dass Embu und Mudanda sich gar nicht heran trauten, sondern da standen und so aussahen, als ob sie die Büffel zählen würden! Schließlich mussten die Waisen sich durch die vielen Büffel hindurch drängeln, um noch etwas Wasser zu bekommen, bevor es alle war! Als sie ihren Durst gelöscht hatten, machten sie sich wieder ans Grasen und überließen den Büffeln das Schlammbad.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.09.2019

Mittwoch, 25. September 2019
Godoma, Tahri und Emoli kamen am Morgen aus dem Gehege gerannt und schlangen eilig ihre Milch herunter, um dann zum Luzernenheufrühstück überzugehen. Tahri war offenbar neidisch auf Kenia, die mit Emoli spielte, und drängelte sich zwischen die beiden. Sie lockte Emoli weg und spielte ein paar Minuten mit ihm, bevor dieser zu Mbegu und Godoma weiterging. Ein großer Pavian versuchte, zum Ergänzungsfutter der Waisen zu gelangen, aber er wurde schnell von Embu, Arruba und Rorogoi verscheucht.