Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.12.2017

Sonntag, 10. Dezember 2017
Die ersten Besucher waren am Morgen Laikipia, der zusammen mit Lempaute, Sinya und Kivuko zu den Stallungen kam. Laikipia war nicht dabei gewesen, als Emilys und Ndaras Herden vor ein paar Wochen vorbeigekommen waren, und alle freuten sich sehr, ihn bei bester Gesundheit zu sehen. Die vier Ex-Waisen soffen am Wasserloch an den Stallungen und gingen danach in den Park weiter. Die Waisen kollerten ihnen zu, als sie ihre Milch tranken, und gingen ihnen dann hinterher. Nördlich der Stallungen hatten sie sie eingeholt. Laikipia kam sich vor wie eine Berühmtheit, als sie alle zu ihm kamen, um ihn zu berüsseln. Er machte sich dann in Richtung des Voi-Flusses auf, gefolgt von Lempaute, Sinya und Kivuko.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.12.2017

Samstag, 9. Dezember 2017
Am späten Vormittag mussten Nelion, Bada, Mudanda, Arruba und Rorogoi sich vor der brennenden Hitze unter einem Baum verstecken. Sie ruhten sich 20 Minuten im Schatten aus, bevor sie sich wieder ihren Freunden anschlossen, die sich zur Milchfütterung zum Baobab-Wasserloch aufgemacht hatten. Panda verwickelte Arruba in einen Ringkampf, was Arruba gar nicht behagte; sie rief Kenia zu Hilfe, die den Frieden zwischen den beiden wieder herstellte. Nelion kratzte sich an einem umgefallenen Baum, und Arruba schloss sich ihm an. Embu hatte ihren Spaß beim Staubbad, bevor sie sich im Gras herumrollte und eine Weile dort liegen blieb. Den Nachmittag über grasten die Waisen dann um das Wasserloch herum.

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2017

 

Anfang des Monats lebten sage und schreibe 36 Elefantenwaisen in der Nursery, so daß es an der Zeit war, einige der älteren Waisen nach Ithumba umzusiedeln. Mit ihren drei Jahren waren jetzt Rapa, Pare, Maramoja, Sapalan und Namalok an der Reihe, diesen nächsten Schritt in Richtung Auswilderung zu machen. Da es in dieser Saison genug Regen in Ithumba gegeben hatte, war jetzt die perfekte Zeit dafür, denn es gab jede Menge Grünfutter und Wasser. Kauro war inzwischen wieder komplett genesen und sollte ebenfalls wieder zurück gebracht werden. Er war also der sechste Elefant, der an den Lkw gewöhnt werden mußte, aber diese Eingewöhnungsphase verlief dieses Mal komplett reibungslos. An manchen Tagen wollten die Waisen nach ihrer Milchmahlzeit sogar im Anhänger bleiben, so gemütlich fanden sie ihn offenbar!

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