Freitag, 3. November 2017
Die Waisen grasten am Morgen an der Ostseite des Mazinga-Bergs, und nach vier Stunden hielt eine Herde wilder Elefanten direkt unterhalb von ihnen an. Arruba, Suswa, Ishaq-B und Ajali kamen herunter und leisteten ihren wilden Artgenossen, die ein kleines Baby dabei hatten, Gesellschaft. Kenia, Ndii, Naipoki und Kihari fanden, es wäre besser, schon zum Baobab-Wasserloch aufzubrechen, wo sie schon um 11 Uhr, eine Stunde früher als sonst, ankamen. Luna, die es in der Nacht wieder auf die Beine geschafft hatte, brach gegen 6 Uhr morgens wieder zusammen; trotz aller Bemühungen und einer weiteren Infusion schaffte sie es leider nicht und starb um 7:20 Uhr.
Waisenblogs-Bilder Voi, 02.11.2017
Donnerstag, 2. November 2017
Arruba hält ein Nickerchen
Rorogoi grast
Suswa
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.11.2017
Donnerstag, 2. November 2017
Als die Waisen heute morgen grasten, begann es zu regnen, und die ausgetrocknete Erde bekam endlich die ersten Regentropfen ab. Arruba legte sich auf den Boden, der noch warm war und nickte ein. Rorogoi, Mbirikani, Suswa und Ndoria begannen sich schon, Sorgen zu machen, dass Arruba krank sein könnte und vergewisserten sich, dass alles in Ordnung war. Nachmittags gingen sie zu ihrer Milch zum Baobab-Wasserloch, aber baden wollte niemand. Danach grasten sie sich langsam am mittleren Wasserloch vorbei wieder nach Hause. Während des Nachmittags fielen, genau wie bei Kavu, auch bei Luna die Blutzuckerwerte, sodass sie an eine Infusion gelegt werden musste. Traurigerweise starb Kavu gegen 15 Uhr; viele der Waisen, die während der Dürrezeit zu den Stallungen gebracht worden waren, waren so ausgehungert, dass sie große Schwierigkeiten haben, sich davon zu erholen.
Waisenblogs-Bilder Voi, 01.11.2017
Mittwoch, 1. November 2017
Dabassa (links) und Layoni saufen
Dabassa fordert Panda heraus
Mbirikani grast
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.11.2017
Mittwoch, 1. November 2017
Dabassa und Layoni kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück und zum Staubbad mit den Waisen den Stallungen. Dabassa trat gegen Panda an, und es wurde ein verbissenes Kräftemessen. Als Dabassa sah, dass Panda langsam müde wurde, legte er sich hin und tat so, als ob er sich ergeben würde, damit sie weiter mitspielte. Panda hatte aber genug und ging davon. Dabassa rannte daraufhin zu Mbirikani, die er wohl mit Panda verwechelt hatte. Mbirikani ist eigentlich eher ruhig und friedlich, und war nicht darauf vorbereitet, von Dabassa herausgefordert zu werden! Am späten Vormittag fielen die Blutzuckerwerte bei Kavu dramatisch, und er musste den Rest des Tages und auch noch die ganze Nacht an eine Infusion gelegt werden.

