Dienstag, 12. Mai 2020
Am Morgen kamen Rückkehrerin Tagwa und Neuling Tamiyoi zu ihrer Milch gerannt, dicht gefolgt von Emoli und Godoma. Danach lernten sie die anderen beim Spielen noch ein bisschen besser kennen. Embu, Pika Pika und Tahri zeigten ein vorbildliches Staubbad, bis Arruba dazu kam und Embu ablöste. Ndotto kletterte auf Godoma herum, die es schließlich schaffte, sich davon zu schleichen. Daraufhin forderte Ndotto Rorogoi zum Ringkampf heraus. Ngilai wollte auf Tamiyoi klettern, aber die Keeper hielten ihn davon ab, damit Tamiyoi in Ruhe spielen konnte. Die Waisen folgten dann Sagala zur Südseite des Mazinga-Bergs, wo Tamiyoi mit Emoli Rüssel umschlang. Danach graste sie mit zusammen Pika Pika. Nach der Mittagsfütterung löschten Tagwa und Tamiyoi ihren Durst an der Tränke am Baobab-Wasserloch, bevor sie sich den anderen beim Schlammbad anschlossen. Am Abend gingen sie dann auf dem Heimweg voran. Sie verpassten knapp Nelion, Tundani, Ishaq-B und Ndoria, die kurz nach ihnen ankamen und bis gegen 19 Uhr blieben, bevor sie wieder hinaus in den Busch gingen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.05.2020
Montag, 11. Mai 2020
Nach der morgendlichen Fütterung bereiteten die Keeper alles für die Ankunft von Tagwa und Tamiyoi vor, die aus dem Waisenhaus in Nairobi kommen sollten. Sagala und ihre Freunde vertrieben sich die Zeit damit, sich auf den roten Erdhaufen herumzurollen und blieben danach an der Südseite des Mazinga-Bergs in der Nähe, um dort zu grasen. Der Transporter mit Tagwa und Tamiyoi kam gegen 9 Uhr an der Auswilderungsstation in Voi an. Tagwa, die nun nach Voi zurückkehrt, nachdem sie wegen ihres Stoßzahns zur Behandlung in Nairobi war, kam als erste heraus. Die beiden Neuankömmlinge bekamen eine Milchflasche und soffen etwas Wasser aus der Tränke, bevor die Voi-Waisen sie begrüßen kamen. Mudanda näherte sich Tagwa, die es aber mit der Angst zu tun bekam und zurückwich. Tamiyoi schaute sich neugierig in ihrer neuen Umgebung um und wollte ihre neuen Freunde kennenlernen. Mbegu wartete erst einmal ab, bevor sie Tamiyoi Hallo sagte; Emoli wartete unterdessen daneben, bis er an der Reihe war. Dann ging es hinaus in den Nationalpark, wo Lasayen Tagwa Gesellschaft leistete, während Ndotto mit Tamiyoi spielte und ihr gleich einmal auf den Rücken kletterte. Tamiyoi schien sich nicht so recht in der Gegenwart der beiden Waisenbüffel Cheza und Ivia wohlzufühlen, die bei den Elefanten grasten, und zusammen mit Rorogoi scheuchte sie die beiden weg. Den Rest des Tages gewöhnten sich die beiden dann am Wasserloch und beim Grasen langsam ein – Tagwa kennt ja den Tagesablauf in Voi noch ganz gut.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.05.2020
Sonntag, 10. Mai 2020
Am Morgen wartete eine Überraschung auf die Keeper, denn Nelion, Ishaq-B, Ndoria und Tundani kamen nach einer Weile wieder einmal zur Auswilderungsstation und hatten Mashariki mitgebracht! Sie war vor einem Monat mit einer wilden Herde durchgebrannt, und obwohl die Keeper sich alle Mühe gaben, sie zu finden, um zu sehen, wie es ihr geht, hatten sie sie noch nicht wieder aufgespürt! Tundani ging direkt zu Ndotto, um ihn zum Ringkampf herauszufordern, bevor alle zu den Weidegründen aufbrachen. Ndoria, Nelion und Tundani gingen dann in Richtung des Voi-Flusses weiter, aber Mashariki blieb bei der Waisenherde und kam am Abend mit zurück zu den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.05.2020
Samstag, 9. Mai 2020
Emoli lugte am Morgen nach der Fütterung in den Raum, in dem immer die Milch zubereitet wird, und sah darin die Keeper, die die Milchflaschen säuberten. Offenbar dachte er, sie würden mehr Milch zubereiten, und scharwenzelte um die Tür herum, um den Nachschlag nicht zu verpassen! Als aber auch nach längerem Warten keine frische Milch kam, schloss er sich schließlich seinen Freunden bei den Luzernenheupellets an.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.05.2020
Freitag, 8. Mai 2020
Am Morgen verwickelte Mudanda Godoma in eine kleine Rangelei. Godoma schlich sich allerdings davon, denn sie wollte nicht Bekanntschaft mit Mudandas langen Stoßzähnen machen. Mudandas ist manchmal etwas übermotiviert, wenn es ums Kräftemessen geht!

