Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.02.2020

Mittwoch, 19. Februar 2020
Ziwa kam am Morgen als einziger der nächtlichen Ausreißer zur Auswilderungsstation, und er sah sehr müde aus. Die Keeper vermuteten, dass er in der Nacht bei einer wilden Herde gewesen war, denn er hatte ein paar weiße Streifen an der Seite, als ob er mit größeren Elefanten mit langen Stoßzähnen gerangelt hatte. Er freute sich offenbar, bei den Waisen zu sein und ließ sich die Luzernenheupellets schmecken.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.02.2020

Dienstag, 18. Februar 2020
Heute war es sehr heiß, und die Waisen konnten es kaum erwarten, nach der Mittagsfütterung ins Schlammbad zu gehen. Shukuru hielt sich allerdings noch etwas zurück, damit sie nicht von den allzu übermütigen Jungs über den Haufen gerannt wird. Ziwa war heute allerdings sehr zuvorkommend und freundlich zu ihr; er kollerte ihr zu, als ob er sie zum Baden im kühlen Nass einladen wollte. Schließlich ließ sie sich überzeugen und schloss sich ihm an, und die beiden wälzten sich schön zusammen herum. Shukuru kam dann nach Lima Lima wieder heraus und stellte sich neben sie zu den Keepern, die mit ihrem Mittagessen beschäftigt waren. Als alle fertig waren, gab Shukuru das Zeichen zum Aufbruch und brachte alle wieder zurück zu den Hügeln zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.02.2020

Mittwoch, 5. Februar 2020
Zongoloni wollte heute nichts mit der Jungsgruppe zu tun haben und ging auf eigene Faust zu den Kenze-Hügeln. Dort kennt sie sich gut aus, denn in letzter Zeit ist sie dort häufig mit Ziwa, Ngasha und Faraja unterwegs. Shukuru ging mit ihr mit, aber als sie merkte, dass Zongoloni eine weitere Wanderung vorhatte, drehte sie wieder um und kam zurück zu den Keepern. Während diese sich gegenseitig Geschichten erzählten, machte sie es sich unter einem Baum im Schatten bequem. Später schlossen sich Ziwa, Ngasha und Faraja den Waisen an, nachdem sie die Nacht draußen im Wald verbracht hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.02.2020

Montag, 3. Februar 2020
Ziwa war am Vorabend zusammen mit den Waisen zur Auswilderungsstation zurückgekehrt und blieb die Nacht über da. Am Morgen kam er mit ihnen zusammen heraus, und die Keeper dachten, er bliebe heute einmal bei der Herde. Aber bald war er schon wieder im Wald verschwunden, und Ngasha ging ihm hinterher. Er folgte Ziwa eine Weile, kam dann aber zu den Waisen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.02.2020

Sonntag, 2. Februar 2020
Den ganzen Tag regnete es immer wieder einmal. Den Waisen gefiel es! Faraja rollte sich neben einem Termitenhügel auf dem nassen Boden herum und bedeckte sich ausgiebig mit Schlamm. Dann badete er noch einmal in einer Pfütze am Wegesrand. Danach verwirrte er die Keeper, als er plötzlich den Hügel hinauf rannte, und sie sich fragten, was wohl in ihn gefahren war. Kurz darauf kam aus dieser Richtung Ziwa zum Vorschein, der seit zwei Tagen nicht da gewesen war! Faraja hatte ihn wohl gehört und war ihm entgegen gerannt, um ihn zu begrüßen und wieder bei der Herde willkommen zu heißen.