Mittwoch, 28. August 2019
Ziwa ging heute wieder eigene Wege, statt den anderen Waisen den Fahrweg entlang zu folgen. Nach einer Weile konnte man ihn im Gebüsch kollern und trompeten hören, als ob er nach seinen Freunden suchte. Kurz darauf kam er auch schon heraus, und Faraja und Ngasha gingen zurück, um ihn zu begrüßen. Ngasha und Ziwa starteten gleich ein Kräftemessen und kollerten sich begeistert zu. Auch Shukuru und Sonje freuten sich, ihn wiederzusehen, und kamen trompetend und kollernd angerannt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.08.2019
Mittwoch, 21. August 2019
Am Morgen eskortierte Ziwa Shukuru zu dem Plätzchen, an dem sie immer ihre eigenen Luzernenheupellets bekommt. Dort stand aber schon Faraja und war drauf und dran, ein paar davon zu stehlen. Ziwa scheuchte ihn weg, sodass Shukuru in Ruhe ihr Frühstück genießen konnte. Die Keeper kamen auch dazu, um aufzupassen, dass sie von niemandem gestört wurde, und auch Murera schlenderte herbei. Sie unterhielt sich kollernd mit Shukuru, und als sie fertig war, machten sich die Waisen auf in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.08.2019
Dienstag, 20. August 2019
Draußen im Busch versuchten heute Ziwa und Zongoloni, den kleinen Alamaya zu ärgern. Das rief Sonje auf den Plan, die aufgeregt hinüber rannte, kollerte und trompetete und die beiden harsch aus dem Weg schubste. Sie ließ nicht locker, bis sie Ziwa weit weg von Alamaya geschoben hatte. Shukuru und Murera schauten sich das ganze aus sicherer Entfernung an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.08.2019
Montag, 19. August 2019
Am Abend blieben Faraja, Ziwa und Ngasha wieder draußen im Wald, und diesmal schafften sie es, auch Lima Lima zu überreden, ihnen zu folgen. Die Keeper waren nicht gerade begeistert, dass sie Alamaya zurückließ, denn er und auch die anderen Waisen vermissen sie. In der Nacht hörten die Keeper dann Lima Lima trompeten, als sie zurück zur Auswilderungsstation kam, und als ein Keeper sie herein ließ, verlangte sie nach ihrer Flasche. Diese war aber schon von den anderen ausgetrunken worden, denn die Keeper hatten nicht damit gerechnet, dass sie mit den Jungs verschwinden würde. Also musste sie bis zum Morgen warten. Trotz allem gehört es natürlich zum Auswilderungsprozess dazu, dass die Waisen langsam ihre eigenen Wege gehen und ausprobieren, wie es ihnen in der Wildnis geht.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.08.2019
Samstag, 17. August 2019
Ziwa und Ngasha interessierten sich auch gar nicht für die Pellets, sondern machten sich gleich auf in den Wald. Einer der Keeper ging ihnen hinterher, um sie zurück zu bringen, aber Ziwa hatte es eilig, sodass er ihn seiner Wege gehen ließ. Am Nachmittag gerieten dann Ziwa, Ngasha und Faraja mitten in eine große Herde grasender Büffel. Die Büffel scheuchten die jungen Bullen davon, und sie trompeteten laut, um die Keeper um Hilfe zu rufen! Diese hörten es, pfiffen und riefen sie mit dem Namen, und bald kamen die drei Jungs aus dem Wald zurück zu ihren Keepern gerannt.

