Samstag, 13. April 2019
Am Abend wollten Ngasha, Ziwa und Faraja nicht so zeitig mit zurück nach Hause kommen und blieben noch im Wald. Es war schon spät, als die drei jungen Bullen schließlich am Tor zur Auswilderungsstation auftauchten und auf Einlass hofften. Die Keeper ließen sie herein, und sie konnten sich über das geschnittene Grün hermachen, das für sie bereit lag.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.04.2019
Samstag, 6. April 2019
Am Morgen hatten Alamaya und Ziwa ein Kräftemessen, das aber nicht lange andauerte. Alamaya war klar, dass er ein ganzes Stück kleiner ist als Ziwa, der auch häufig mit den größeren Jungs Jasiri und Ngasha trainiert!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.04.2019
Mittwoch, 3. April 2019
In der Nähe der Chyulu-Berge kamen die Waisen heute an einer großen buschigen Akazie vorbei, die offenbar die wilden Elefanten umgestoßen hatten. Sonje und Ngasha sahen den Baum als erste und brachten ihre Freunde zu ihm. Quanza und Zongoloni wollten die Beute nicht mit den anderen teilen und stellten sich ihnen in den Weg. Ziwa war allerdings der Baum nicht geheuer, und er graste lieber auf eigene Faust in der Nähe.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.04.2019
Montag, 1. April 2019
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt, als sie in den Busch aufbrachen. Murera und Sonje kamen zu Mwashoti und Alamaya und kollerten ihnen Guten Morgen zu. Als es auf in den Wald ging, passte Mwashoti auf, dass Murera und Sonje ihn nicht versehentlich bei Ziwa zurückließen. Im Wald trafen die Waisen auf ein paar grasende Büffel. Shukuru war neugierig und wollte sie sich aus der Nähe ansehen; sie merkte aber bald, dass sie ihnen besser nicht alleine zu nahe kommen sollte, und ging schnell wieder zu den Keepern und den anderen Waisen zurück.
Die Waisen im Juni
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2019
Im Juni haben wir uns von 5 weiteren Nairobi-Waisen verabschiedet: Jotto, Ambo, Tagwa, Sagala und Emoli haben das allseits bekannte Lkw-Gewöhnungstraining durchlaufen und während Jotto und Ambo anschließend in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen sind, wird das neue Zuhause von Tagwa, Sagala und Emoli in Zukunft Voi sein. Nach der Regenzeit ist der ideale Zeitpunkt für diesen Teil des Auswilderungsprozesses, weil dann der Nationalpark Tsavo-Ost, wo sich unsere Auswilderungsstationen befinden, nicht ganz so unbarmherzig heiß und karg ist. Genauso wie alle anderen Elefantenwaisen, werden auch sie noch einige Jahre in menschlicher Obhut bleiben müssen, schon allein, weil sie noch Milch brauchen, aber der Anfang ist gemacht. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

