Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.01.2019

Mittwoch, 30. Januar 2019
Der Wald war heute wieder voller wilder Tiere, und Lima Lima alarmierte rechtzeitig die Keeper. Sie sahen etliche Büffel, die am Boden schliefen und sich dabei von den Kuhreihern verwöhnen ließen, die ihnen die Zecken aus der Haut pickten. Auch ein paar wilde Elefanten waren in der Nähe, die Äste von den Bäumen abbrachen, damit die kleineren Mitglieder der Herde davon fressen konnten. Lima Lima wollte ihren wilden Artgenossen Hallo sagen, aber die Keeper hielten sie zurück, damit sie nicht verloren ging. Beim Schlammbad nach der Mittagsfütterung kamen ein paar Antilopen angerannt und wollten sich den Elefanten im Wasser anschließen. Alamaya und Quanza, die am Rand des Wasserlochs standen, hielten sie davon ab. Alamaya trötete laut, sodass Ziwa und Sonje herbei geeilt kamen und ihnen halfen, die Antilopen zu verscheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.01.2019

Dienstag, 29. Januar 2019
Am Morgen erwartete die Waisen leichter Regen, als sie herauskamen. Alles war nass und rutschig, und die Elefanten versuchten, das feuchte Gras und die matschigen Stellen so gut es ging zu meiden. Lima Lima und Zongoloni hielten sich in der Mitte der Trampelpfade, um nicht allzu nass zu werden. Ziwa und Faraja dagegen gingen schnurstracks hinaus in den Wald und wollten so schnell es ging anfangen zu futtern. Nach der Mittagsfütterung hatte niemand Lust auf ein Schlammbad; stattdessen gingen die Waisen gleich wieder zurück zum Grasen, nachdem sie ihre Milch leer getrunken und etwas Wasser gesoffen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.01.2019

Montag, 28. Januar 2019
Auf dem Heimweg setzten sich ein paar der älteren Waisen von den anderen ab und kamen etwas verspätet an. Murera, Sonje und Ziwa hatten unterwegs Dung von wilden Elefanten entdeckt und versucht, ihre Artgenossen ausfindig zu machen. Sie fanden schließlich zwei wilde Kühe, die sie aus einiger Entfernung begrüßten, bevor sie ihren Heimweg fortsetzten. Als sie an der Auswilderungsstation ankamen, waren Mwashoti und Alamaya schon unter Lima Limas Führung nach Hause gekommen und hatten ihre Milch getrunken.