Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.12.2018

Samstag, 1. Dezember 2018
Nach den reichlichen Regenfällen im November ist es jetzt rundherum grün; Murera, Mwashoti und Sonje verschwanden im Wald, und die Keeper bekamen sie erst wieder zur Fütterungszeit um 11 Uhr zu Gesicht, als sie über die Lichtung zu ihren Flaschen gerannt kamen. Lima Lima und Ziwa brachten sie danach zurück zum Grasen. Als sie am Nachmittag in der Nähe der Chyulu-Berge grasten, begann es zu regnen, und es wehte ein starker Wind. Mwashoti war nicht aufzufinden, aber Alamaya und Lima Lima schafften es, seinem Geruch nachzugehen, und hatten ihn und die anderen bald gefunden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.11.2018

Dienstag, 27. November 2018
Die Waisen waren in der Nacht reichlich unruhig, weil ihre wilden Freunde rund um die Stallungen kollerten. Sonje dachte vermutlich, dass ihr Verehrer Osama unter ihnen wäre, und Ziwa und Faraja riefen laut, sodass die Keeper herauskommen mussten, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Als sie am Morgen herauskamen, kümmerte sich niemand um die Luzernenheupellets, weil alle eilig in den Wald gingen, um nach ihren wilden Artgenossen zu suchen. Es dauerte aber eine Weile, bis Lima Lima schließlich einen wilden Bullen in den Hügeln erspähte und ihm hinterging. Murera blieb mit Mwashoti und Sonje unten, statt den anderen den Hügel hinauf zu folgen, weil sie mit ihren kaputten Beinen an den steilen Hängen nicht so gut laufen können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.11.2018

Montag, 26. November 2018
Die Waisen interessierten sich heute kaum für die Luzernenheupellets. Als Ziwa und Shukuru als letzte herauskamen, machten sie sich direkt auf den Weg in den Wald, als ob sie es kaum erwarten konnten, leckere Blätter von den Bäumen zu fressen. Nur Mwashoti und Quanza kamen kurz zurück, um noch ein paar Pellets aufzusammeln – sie wollten ihre Leckereien auch nicht gerade den Affen überlassen! Im Wald hörten die Keeper lautes Geschrei von den Waisen und gingen, um nachzusehen, was los war. Die älteren Jungs rangelten miteinander, und Ngasha, der einen Ringkampf mit Faraja austrug, hatte laut aufgeschrien, weil er von Jasiri gegen einen Baum gedrängt worden war!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.11.2018

Sonntag, 25. November 2018
Sonje begann ihr Tagewerk wieder mit einer Kratzeinheit an der Laderampe; zuerst kratzte sie sich den Hintern, und dann ging sie die Rampe hinauf, um dort noch mehr lustige Verrenkungen zu machen. Die Keeper amüsierten sich sehr über ihre Posen – sie war sehr gelenkig, so als hätte sie gar kein verletztes Bein! Als sie schließlich in den Wald aufbrach, folgte Mwashoti. Dahinter kam Murera, die Ziwa von Mwashoti fernhielt, der so aussah, als wäre er heute in Rauflaune.