Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.07.2020

Freitag, 24. Juli 2020
Zongoloni war in der Nacht zu den Stallungen gekommen; sie soff am Morgen Wasser aus der Tränke, während sie auf die Waisen wartete. Enkesha konnte es kaum erwarten, ihr Hallo zu sagen, und kaum hatten die Keeper ihr Tor geöffnet, schoss sie heraus, und die beiden umrüsselten sich liebevoll. Im Wald tauchten auch Jasiri und Faraja auf, die beide ziemlich müde aussahen und ein Nickerchen halten wollten. Sie hatten aber kein Glück, denn Sonje führte die Herde im Eiltempo zu den Umani-Hügeln, und sogar Murera und Luggard hielten unterwegs gar nicht an, um ein wenig zu grasen! Als die Herde schließlich ein schönes Plätzchen gefunden hatte und sich alle ans Grasen gemacht hatten, legten sich Jasiri und Faraja in den Schatten und ruhten sich ein wenig aus.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.07.2020

Sonntag, 19. Juli 2020
Sonje und Quanza übernahmen heute das Kommando über die Waisenherde. Auf dem Weg durch den Wald bekamen sie Gesellschaft von den Nachteulen Ngasha, Ziwa, Zongoloni, Faraja und Jasiri. Sie hatten scheinbar keine Lust, den Mädchen zu folgen und überzeugten die Herde, eine andere Richtung einzuschlagen. Dabei kamen sie an einer wilden Herde mit einem kleinen Kalb vorbei. Quanza wollte dem Baby schöne Augen machen, aber es hatte eine recht strenge Mutter, die sie nicht an ihr Kleines heran ließ! Schließlich gab Quanza auf und kehrte wieder zu den Waisen zurück, die alle fleißig grasten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.07.2020

Mittwoch, 8. Juli 2020
Am Morgen war einiges los an der Auswilderungsstation, denn die Nachteulen Zongoloni, Ziwa, Ngasha, Jasiri und Faraja tauchten mit einigen ihrer wilden Freunde auf! Murera und Sonja gaben sich alle Mühe, Luggard und Enkesha von den herumtobenden Elefanten fernzuhalten, und auch die Keeper passten gut auf, dass die wilden Elefanten nicht zu aufdringlich wurden. Nach einer Weile kehrten sie wieder in den Wald zurück, und auch die Waisen konnten so langsam zum Grasen aufbrechen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.07.2020

Dienstag, 7. Juli 2020
Enkesha konnte es am Morgen wieder kaum erwarten und rannte vor allen anderen los in den Wald. Als sie an einer Stelle vorbeikam, an der sie schön staubbaden konnte, machte sie plötzlich Halt und staubte sich aus, bis die anderen nachgekommen waren. Sie ist schnell für alles mögliche zu begeistern, und sei es auch nur so etwas einfaches wie ein Staubbad! Ihre Offenheit ist aber scheinbar ansteckend; Zongoloni hat sie inzwischen sehr ins Herz geschlossen und ist so etwas wie eine Adoptivmutter für sie geworden. Sie kuschelt häufig mit ihr und berüsselt und umsorgt Enkesha wie eine echte Elefantenmutter.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.07.2020

Sonntag, 5. Juli 2020
Shukuru führte am Abend die Waisenherde auf dem Weg nach Hause an. Die Ausreißer Zongoloni, Faraja, Jasiri, Ziwa und Ngasha kamen ein Stück mit, bevor sie kehrt machten, an der Tränke noch einmal ihren Durst löschten und dann im Wald verschwanden, um sie mit ihren wilden Freunden zu treffen.