Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.05.2019

Mittwoch, 22. Mai 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Lima Lima und Faraja begannen einen Ringkampf, der eine ganze Weile andauerte, bis Faraja auf eine Ameisenstraße trat! Die Wanderameisen krabbelten an ihm hinauf und fingen an, ihn zu beißen, sodass er wild herum rannte. Die anderen ließen sich anstecken, und Faraja wusste nicht, wohin er laufen sollte – die Ameisen waren sogar in seinen Rüssel gekrabbelt! Die Ameisen breiteten sich aus, und Zongoloni kam schließlich auf die Idee, mit dem Rüssel im Wasser herum zu planschen, sodass die kleinen Biester weggespült wurden. Nach einer Weile schauten die anderen sich das bei ihr ab, und kamen ebenfalls zur Tränke. Murera und Mwashoti waren schlau genug, einen großen Bogen um den Ameisenstaat zu machen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.05.2019

Sonntag, 19. Mai 2019
Faraja war am Morgen so voller Tatendrang, dass er sich gar nicht weiter um die Luzernenheupellets kümmerte; er schnappte sich nur einen Rüsselvoll und ging damit in den Wald. Shukuru lief ihm hinterher, sodass die Keeper sich beeilen mussten, die beiden nicht aus den Augen zu verlieren! Im Wald kam dann Faraja zurück zur Waisenherde, aber von Shukuru war keine Spur. Die Keeper fingen an, nach ihr zu suchen, und nach kurzer Zeit trafen sie auf Zongoloni und Lima Lima, die sie gefunden hatten und zu den anderen zurück brachten. Sonje und Quanza waren so mit Spielen und Herumrollen beschäftigt, dass sie gar nicht gemerkt hatten, dass die Mädchen weg gewesen waren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019

Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019

Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.05.2019

Montag, 13. Mai 2019
Am Morgen tauchten wieder wilde Bullen an den Stallungen auf. Sie schienen sich besonders für Sonje und Zongoloni zu interessieren, aber Jasiri und Ngasha waren darüber gar nicht glücklich. Sie trompeteten und wollten die Bullen von den Mädchen wegschieben. Diese kümmerten sich aber nicht darum. Schließlich bekamen die Jungs noch Unterstützung von Alamaya und Shukuru, und irgendwann hatten sie die Bullen tatsächlich verscheucht! Am Abend trafen die Waisen auf dem Heimweg auf eine Herde Büffel, die ihnen im Weg stand. Alamaya kollerte und wedelte wild mit den Ohren, als er sich ihnen entgegen stellte, und mit Quanza an seiner Seite ließen sich die Büffel schließlich überzeugen, Platz zu machen. Alamaya, der früher ein eher ängstlicher Junge war, hat sich sehr entwickelt!