Die Waisen im Februar

               

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Die Waisen im Januar

Olomunyak

               

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Amboseli News: Juli bis September 2025

Eliot (vorne) und weitere Mitglieder der EBs

Die Monate Juli bis September wurden durch die sogenannte große Trockenzeit geprägt, die normalerweise bis in den Oktober andauert. Dieses Jahr zeigte sie sich vergleichsweise mild und es gab weiterhin ausreichend Weideland für die Elefanten und anderen Tiere. Das Gras wurde allmählich trockener und wechselte seine Farbe zu einem tiefen Goldton, was der Landschaft einen sehr schönen Anblick verlieh. Wichtiger war allerdings, dass die Vegetation den Elefanten ausreichend Nahrung bot. Daher befanden sie sich in besserer körperlicher Verfassung als es zu dieser Jahreszeit sonst gewöhnlich der Fall ist.

Die noch verfügbaren Weideflächen schrumpften allerdings im Laufe der Monate und beschränkten sich schließlich weitgehend auf den zentralen Teil des Amboseli Nationalparks, wo auch die Sümpfe liegen, welche das ganze Jahr Wasser und Nahrung bieten. Daher zogen immer mehr Zebras und Gnus in den Park zurück. Viele Elefantenfamilien folgten ihrem Beispiel und hielten sich vor allem in den Sümpfen auf. Dem Team des Amboseli Trust for Elephants (ATE) bot sich jetzt eine gute Möglichkeit, seine Aufzeichnungen für jene Familien zu aktualisieren, die sich den größten Teil des Jahres weiter entfernt aufhalten. Außerdem kam es häufig zu Begegnungen zwischen verschiedenen Elefantenfamilien, wobei interessante Interaktionen beobachtet werden konnten. Die Geburtenrate lag weiterhin über dem Durchschnitt, wodurch sich der Babyboom des Jahres 2025 fortsetzte.

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Update zur Trophäenjagd im Norden Tansanias

Esau trägt jetzt ein Senderhalsband

Wie wir an dieser Stelle berichtet hatten, wurde durch die Regierung Tansanias im Jahr 2023 ein seit 1995 bestehendes Verbot der Trophäenjagd auf Elefanten in Nord-Tansania aufgehoben. Innerhalb weniger Monate fielen den Jägern fünf große Elefantenbullen zum Opfer, darunter Gilgil, der Sohn Goldas, einer Matriarchin der GB-Familie aus Amboseli.

 

Gilgil, das erste Opfer der wieder aufgenommenen Trophäenjagd in Nord-Tansania
Gilgil, das erste Opfer der wieder aufgenommenen Trophäenjagd in Nord-Tansania

 

Golda (zweite von rechts) wird ihren Sohn Gilgil nie wiedersehen
Golda (zweite von rechts) wird ihren Sohn Gilgil nie wiedersehen

 

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