Umani Springs August 2016

Montag, 1. August 2016
Als die Waisen heute Morgen aus den Gehegen kamen und ihren Tag begannen, hörten sie viele wilde Elefanten im Wald herumjagen, laut trompeten und durch ihre Rüssel blasen. Sie versuchten damit wohl, die Waisen zu sich zu locken, als diese, von Lima Lima angeführt, in den Wald gingen. Faraja schlug sich auch tatsächlich ins Unterholz und suchte nach den wilden Elefanten, konnte sie aber nicht sehen. Daraufhin brach er einfach ein paar Zweige ab und fraß von den Blättern, bevor er sich wieder dem Rest der Gruppe anschloss.
Am Wasserloch nahm Sonje Mwashoti und Ziwa zum Schwimmen mit, nachdem sie ihre Mittagsmilchflaschen bekommen hatten. Quanza trat ans Ufer, war sich aber noch nicht sicher, ob sie baden sollte oder nicht. Schließlich beschloss sie, heute auf das Bad zu verzichten. Im Wald sah Lima Lima, wie Mwashoti versuchte, über ein paar große rutschige Felsen zu laufen. Wegen seines beschädigten Vorderbeins hatte er einige Schwierigkeiten dabei, und so schob sie ihn ein wenig, um ihm hinüber zu helfen.

Faraja geht auf dem Weg

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Die Geburt von Gawa, dem ersten Baby von Ex-Waise Galana

Die frischgebackene Mutter Galana, die jetzt 13 Jahre alt ist, wurde als kleines Baby gerettet, nachdem sie allein und verlassen in der Nähe des Flusses Galana an der Ostgrenze des Tsavo East Nationalparks gesichtet worden war. Ein Löwenrudel hatte sie schon eingekreist, sodass sie gerade noch rechtzeitig gerettet werden konnte, und so hatte sie großes Glück. Sie kam sehr abgemagert und mit vorstehenden Wangenknochen im Waisenhaus in Nairobi an, was vermuten ließ, dass sie schon ziemlich lange ohne ihre Mutter unterwegs gewesen war.

Zum Glück dauerte es nicht lange, bis sie wieder an Gewicht zulegte und ein gesundes kleines Kalb wurde. Die fürsorgliche Pflege und Unterstützung des Teams des DSWT und der Waisenherde in Nairobi halfen ihr dabei. Anfänglich war sie ein ziemlich freches und ungestümes Baby, und ihr forsches Auftreten zeigte sich später darin, dass sie eine der Mini-Leitkühe im Waisenhaus wurde.

Galana als Kalb im WaisenhausGalana nach ihrer Rettung

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Voi August 2016

Montag, 1. August 2016
Taveta kam gegen 8 Uhr heute Morgen zu den Stallungen und verpasste die abhängigen Waisen, die eine Stunde zuvor zu den Weidegründen aufgebrochen waren. Wie sonst auch wartete er, bis die Keeper ihm etwas Kopra gaben, bevor er eine halbe Stunde später wieder in den Park aufbrach. Die Waisen waren inzwischen zum Grasen in die Gegend nördlich der Stallungen gegangen, wobei Ishaq-B und Mashariki um die Position an der Spitze wetteiferten. Kenia beschäftigte sich viel mit ihrem Adoptivbaby Araba, und Ndii graste zusammen mit Bada. Weder Taveta noch Tassia trafen die Waisen heute.
Später am Nachmittag, nach 17 Uhr, kam Taveta noch einmal an den Stallungen vorbei, als die Waisen schon in ihren Gehegen waren und an den Grewia-Zweigen knabberten. Um 18 Uhr kam eine große wilde Herde an und versammelte sich um die Tränke, um dort frisches Wasser zu saufen. Taveta fand die Kälber, die sie dabei hatten, herzallerliebst, schaffte es aber nicht, mit ihnen zu spielen, weil ihre Brüder und Schwestern sie gut bewachten. Er scharwenzelte um sie herum und versuchte, sich zu ihnen zu schleichen, aber es war vergebens. Die wilden Elefanten blieben noch eine halbe Stunde, bevor sie zurück in den Busch gingen und Taveta an den Stallungen zurückließen; er machte sich später am Abend wieder auf den Weg.

Taveta an den Stallungen

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Ithumba August 2016

Montag, 1. August 2016
Kurz nachdem die Waisen am Morgen ihr Luzernenheufrühstück begonnen hatten, schloss sich ihnen Mutaras Gruppe an. Sie waren einige Tage weg gewesen und schienen sehr durstig zu sein, sodass sie eine ganze Weile Wasser soffen. Orwa ging zu Turkwel und hatte eine kurze Unterhaltung mit ihr, bei der sie ihre Rüssel umschlangen und sie sich gegenseitig in den Mund steckten. Kenze tauchte allein aus südlicher Richtung auf und frühstückte auch mit. Teleki beendete sein Gespräch mit Kainuk und ging Kenze entgegen, um ihn zu fragen, warum er allein unterwegs war. Teleki und Orwa beschäftigen sich jetzt mehr mit ihren wildlebenden Freunden und überlegen sich wohl langsam, wann sie sich ihnen anschließen sollten.
Nachdem sie genug vom Luzernenheu hatten, begleiteten Mutara und ihre Kollegen die Kleinen zu den Weidegründen. Teleki verwickelte Kanjoro in einen Ringkampf, der damit endete, dass Teleki sich ergab. Boromoko graste nahe bei Orwa, und ab und zu konnte man sehen, wie er seinen Rüssel ausstreckte und mit ihm plauderte. Bomani und Olsekki hatten irgendeine Meinungsverschiedenheit, die sich zu einer Rangelei entwickelte, bei der Olsekki den Kürzeren zog. Bomani kletterte sogar auf Olsekki, um seine Überlegenheit zu demonstrieren.
Zur Schlammbadzeit bekamen die Waisen Gesellschaft von Olares Gruppe, bei der allerdings Murka und Naisula fehlten. Orwa forderte Olare zum Ringkampf heraus, und Narok spielte mit Kibo. Orwa verlor und ging dann zu Chemi Chemi. Boromoko kratzte sich eine Weile an den umstehenden Akazienbäumen. Nach dem Schlammbad staubten sich alle noch einmal ein, bevor sie zum Grasen zurückkehrten. Nachmittags blieb es heiß, und Shukuru, Siangiki, Bongo, Kithaka und Teleki ruhten sich unter den Bäumen aus; sie grasten weiter, nachdem die Temperaturen später etwas gefallen waren.

Mutara an den Stallungen

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Nairobi Nursery August 2016

Montag, 1. August 2016
Die Waisen kamen heute wie üblich aus ihren Gehegen und gingen in den Busch hinaus. Kamok und ihr Adoptivbaby Ngilai setzten sich vom Rest der Gruppe ab und grasten in den nahegelegenen Büschen. Ihre Zeit zu zweit endete, als zwei Löwen, die auch in der Nähe waren, laut brüllten und so auf sich aufmerksam machten. Kamok und Ngilai rannten daraufhin schreiend zu den anderen Waisen und ihren Keepern zurück. Oltaiyoni lief ihnen sofort entgegen, gefolgt von Roi, Mbegu, Kauro und Tusuja, die alle trompeteten und die Büsche zertrampelten. Auch die Keeper machten mit und brüllten laut, um die Löwen zu verscheuchen. Als diese weiterbrüllten, ging Oltaiyoni dazu über, Äste abzubrechen und sie herumzuwerfen und drohte in die Richtung, aus der das Gebrüll kam. Die Keeper brachten die Babys sicherheitshalber weg, und Oltaiyoni, Roi, Mbegu und Kauro bildeten die Nachhut, wobei sie weiter stampften und trampelten, um ihrem Ärger über die Löwen Luft zu machen. Kiko wurde auch zu den Stallungen zurückgebracht, bis wir sicher waren, dass die Löwen fort waren.

Kamok holt ihr Adoptivbaby Ngilai

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