Embus Abenteuer

Waisenelefant Embu wurde am 2. August 2014 an den Hängen des Mount Kenya gerettet. Sie war damals sehr abgemagert und wurde danach knapp zwei Jahre lang im Waisenhaus in Nairobi gepflegt und wieder aufgepäppelt. Zusammen mit ihren besten Freundinnen zog sie vor kurzem in die Auswilderungsstation in Voi um, eine von drei solchen Stationen, die der DSWT betreibt. Dort geht es ihr nun gut und sie wächst, zusammen mit ihren Waisenhaus-Freundinnen Arruba und Suswa, weiter auf und mischt sich regelmäßig unter die jetzt wild lebenden Ex-Waisen und die wilden Herden. In ihrem Alter von erst 3 Jahren braucht sie aber natürlich noch immer Milch, die Unterstützung der Keeper und nachts den Schutz der Gehege.

Die Keeper finden Embu wiederEmbu

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Die Rettung von Tagwa

Am 6. Mai 2016 wurde Angela Sheldrick von Simon Gitau, Chef-Wildhüter am Mount Kenya, angerufen, nachdem in den dortigen Gemeindegebieten ein verwaistes Elefantenbaby gesichtet worden war. Es war offenbar von den Elefantenherden des Mount Kenya Nationalparks zurückgelassen worden. Die lokale Bevölkerung war den Elefanten glücklicherweise freundlich gesinnt, und die Bewohner wollten dem Baby helfen. Daher informierten sie das KWS-Personal vor Ort.

 


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Ithumba Mai 2016

Sonntag, 1. Mai 2016
Es war eine große Erleichtung, als über Nacht endlich 22mm Regen fiel. Obwohl es hätte mehr sein können, hat das wenigstens den Staub aus der Luft gewaschen und für ein wenig Abkühlung gesorgt. Wir können nun nur abwarten, ob es noch mehr Regen geben wird, oder ob das schon alles war. Wenn es nicht noch einmal regnet, steht uns eine sehr lange Trockenzeit bevor.
Die Waisen kamen gutgelaunt aus den Gehegen. Lemoyian tauschte morgendliche Begrüßungen mit Laragai aus, während Barsilinga direkt zu einem Felsen lief, um sich den Bauch daran zu kratzen. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen auf Tomboi, der offenbar im Moment am liebsten allein herumstreift. Er hob seinen Rüssel, um die Waisen zu grüßen, und ging an ihnen vorbei ohne anzuhalten. Vuria, Teleki, Orwa und Garzi kollerten ihm zu. Die Waisen grasten den ganzen Tag über bei erträglichen Temperaturen nach dem nächtlichen Regen. Sie blieben in dem felsigen Gelände nördlich der Stallungen, und es war ein ruhiger Vormittag ohne besondere Vorkommnisse.
Zur Schlammbadzeit tranken sie ihre Milch und soffen Wasser, ehe sie zu den Weidegründen zurückkehrten. Obwohl es nicht sehr heiß war, pausierten die Waisen ein wenig und entspannten sich unter einem Baum. Später tat sich Vuria mit seinem Freund Garzi zusammen, während Bongo ein ganzes Stück abseits vom Rest der Gruppe graste. Am Abend schlossen sich Mutara, Kanjoro, Sities, Kainuk, Turkwel und Suguta den Waisen an.

Bongo grast

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Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe: Mai 2016

 

Höhepunkt des Monats war die Ankunft von Alamaya und Mwashoti aus Nairobi am 29. Mai. Die Keeper waren davon ausgegangen, daß die Beiden nach der langen Reise müde sein würden, aber weit gefehlt! Alamaya und Mwashoti waren glücklich und aufgeregt und neugierig auf Alles, gleich vom Moment ihrer Ankunft. Schon früh morgens schien es, als ob Murera und Sonje schon geahnt hätten, daß heute etwas Aufregendes passieren würde. Vielleicht haben sich die Keeper anders als sonst verhalten oder es handelte sich wieder um einen Fall von Elefantentelepathie. Zongoloni und Sonje schlossen die beiden Neuankömmlinge sofort ins Herz und auch die anderen jungen Kühe waren furchtbar aufgeregt und überschütteten die Beiden mit Aufmerksamkeit. Es war einfach toll, diese erste Kontaktaufnahme zu beobachten, und als es das erste Mal in die Suhle ging, schienen die Beiden förmlich zu lachen. Es gab nur Einen, den die Eifersucht ab und zu übermannte, und das war Ziwa, der bis dato immer das Nesthäkchen war und von Sonje und Murera vergöttert wurde.

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