Voi März 2016

Dienstag, 1. März 2016
An einem schönen Morgen kamen die Waisen aus ihren Gehegen und versammelten sich um ihre Milchflaschen, bevor sie schließlich Kopra fraßen. Sie blieben heute nur kurz an den Stallungen, und dann gingen Ndii und Kenia den anderen voraus zu den Weidegründen. Ndoria, die nie eine Chance zum spielen auslässt, kratzte sich den Hintern an den Felsen bei der Tränke. Lentili, die am Morgen die Führung an Ndii und Kenia abgeben musste, wartete darauf, dass Ndoria fertig wurde und sammelte sie dann ein, um mit ihr zusammen den anderen zu folgen.
Die Waisen grasten die erste Tageshälfte sehr schön und nahmen dann ein kurzes Bad im mittleren Wasserloch. Mashariki kratzte ihren Vorderfuß an einem Baumstumpf und schloss sich dann den anderen beim Grasen an. Der Rest des Tages verlief auch friedlich, und Ishaq-B genoss es, die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückzuführen.

Ndoria kratzt sich

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Ithumba März 2016

Dienstag, 1. März 2016
Taita, Tomboi, Buchuma und ein wilder Bulle entspannten sich vor den Stallungen, als die Waisen früh am Morgen zum Grasen aufbrachen. Narok umschlang zur Begrüßung ihren Rüssel mit Taita, als sie in den Busch ging. In den Weidegründen schlossen sich Suguta, Kanjoro und Mutara den Waisen an. Orwa forderte Kanjoro zu einem Ringkampf heraus, während Vuria den Tag mit einem Staubbad begann. Bomani graste zusammen mit Shukuru, während Kainuk bei Turkwel blieb.
Zur Schlammbadzeit schlossen sich dann Yattas und Mulikas Gruppen den Waisen an. Das Bad war nur kurz, und die Waisen begaben sich danach zum Kanziku-Gebiet, wo sie weitergrasten. Die Ex-Waisen staubbadeten noch ein wenig und brachen dann Richtung Imenti auf.
Am Nachmittag jagte Vuria zwei Dikdiks, die an ihm vorbeigerannt waren. Mit der Unterstützung von Lemoyian versuchte er, ihnen hinterherzurennen, konnte sie aber nicht einholen. Die Dikdiks entkamen den beiden Jungs und verschwanden im Dickicht. Am Abend war den Waisen heiß, sodass sie noch einmal am Schlammloch vorbeigingen und allesamt ein Bad nahmen.

Narok begrüßt Taita

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Nairobi Nursery März 2016

Dienstag, 1. März 2016
Heute war es früh am Morgen bereits sehr sonnig, und die Babys konnten sich ihren älteren Artgenossen recht zeitig draußen im Busch anschließen. Sie spielten alle schön miteinander. Nur Rapa hatte mit den älteren Mädchen zu kämpfen, weil diese ihn nicht zu den Kleinen lassen wollten. Immer wenn er sich einem von ihnen näherte, wurde er von Roi, Kamok, Dupotto, Mbegu oder Oltaiyoni wieder weggeschickt. Oltaiyoni war von allen am strengsten mit ihm und nahm ihre Aufgabe, die kleinen Babys zu beschützen, sehr ernst. Sie scheuchte ihn immer wieder zur Gruppe der älteren Jungs Balguda, Sokotei, Enkikwe und Olsekki, die in einigem Abstand zu den älteren Kühen mit den Babys grasten. Die Mädels blieben bis zur öffentlichen Besuchsstunde bei den Babys, dann mussten sie zur Fütterstelle aufbrechen, wo sie ihre Milch bekamen.
Murit ist wirklich ein sehr netter und höflicher Junge, und manchmal wird er von den anderen geärgert. Sogar die jüngeren, wie Lasayen und Godoma, schubsen ihn manchmal herum, obwohl er älter als sie ist! Heute bei der Besuchsstunde schob Godoma Murit von der Wassertonne weg, aus der er gerade soff. Später schubste Lasayen ihn von den Besuchern weg, mit denen er gerade spielte, sodass er beinahe hinfiel. Glücklicherweise waren die Zuschauer und ein Keeper zur Stelle und verhinderten, dass er ganz umfiel.

Rapa hat es nicht leicht mit den älteren Kühen

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Die Bedeutung von Elfenbeinzerstörungen

 

Kenia war 1989 das erste Land, das seinen Vorrat an konfisziertem Elfenbein verbrannt hat. Die Botschaft, die das Land damit an die Welt gab, war, daß der Geldwert, der damit in Flammen gesetzt worden war, nichts zählt im Vergleich zu dem Leben von Elefanten. Kenia hat damit den Wilderern den Kampf angesagt, der Welt ein klares Nein zum Elfenbeinhandel erklärt und dem Schutz der Elefanten hohe Priorität gegeben.

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Kenia verbrennt 106 Tonnen Elfenbein

Kenia verbrennt 106 Tonnen Elfenbein

Vernichtung der bisher größten Einzelmenge illegaler Stoßzähne

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München, 27. April 2016
Im Beisein von Weltstars wie Nicole Kidman, Leonardo DiCaprio und Elton John werden am kommenden Samstag (30. April) in Nairobi 106 Tonnen illegales Elfenbein öffentlich verbrannt. Es wird die größte je auf einmal vernichtete Menge Elfenbein sein. Damit setzt Kenia zum wiederholten Male ein- deutliches Zeichen im Kampf gegen die organisierte Wilderei und den illegalen- Handel mit Elfenbein. Anlass ist ein historisches Gipfeltreffen zum Schutz von- Elefanten Ende des Monats in Kenias Hauptstadt.

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Foto (c) Sheldrick Wildlife Trust

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