Zum Tod von Kurt Masur

In großer Dankbarkeit trauern wir um Kurt Masur, der am 19. Dezember im Alter von 88 Jahren in den USA gestorben ist. Masur, der in den letzten zwanzig Jahren Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker, des London Philharmonic Orchestra und des Pariser Orchestre National de France gewesen war, begann seine Karriere in Halle, wirkte später als Dirigent und Generalmusikdirektor in Erfurt, Schwerin, Berlin und Dresden. 25 Jahre war er als Gewandhaus-Kapellmeister in Leipzig prägend für das Orchester und führte es zu Weltruhm. 1989 setzte er sich kämpferisch und unbeirrbar, aber mit großem diplomatischen Geschick für ein gewaltfreies Ende der DDR ein.

 

Im selben Jahr wurde der Verein „Rettet die Elefanten Afrikas“ gegründet. Masur war einer unserer prominentesten Unterstützer. Indem er Patenschaften für Elefantenwaisen übernommen hatte, half er mit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die verheerende Situation der von der Ausrottung bedrohten Grauen Riesen zu lenken. Auf diese Weise hinterließ der Kosmopolit Kurt Masur auch in Afrika seine Spuren.

 

Wir verlieren mit ihm nicht nur den bescheidenen Stardirigenten der klassischen Musik und einen politisch engagierten Weltbürger, sondern auch einen Humanisten, der sich mit großem Herz und Verstand für den Artenschutz eingesetzt hat.

 

Golfer spenden für die Elefanten

Im Rahmen der III. Lindner Mallorca Golf Trophy, die auf den besten Plätzen Mallorcas, Alcanada und Son Gual, stattfand konnte das Lindner Hotel mit Hilfe der Teilnehmer aus einer Tombola 4.500 € für REAeV spenden.

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Vielen Dank an das Lindner Hotel, Frau Rose und ihr Team und an alle Teilnehmer, die ein großes Herz für die Grauen Riesen zeigten.

Kommunikation in Thuma erfolgreich installiert.

Kommunikation ist ein wichtiges Instrument in der Bekämpfung der Wilderei. Alle Scouts und Camps immer erreichbar zu wissen ist wichtig, um taktisch gegen die Wilderer vorzugehen und die Kräfte sinnvoll zu koordinieren. Jetzt ist das gesamte Waldgebiet, welches das Thuma Forest Reserve und das Dedza-Salima Forest Reserve umfasst, per Funk abgedeckt. Lynn Clifford, die Managerin vor Ort, kann somit alle Camps und Patrouillen immer erreichen und ist sehr froh über diese Neuerung, die auch durch Ihre Spenden mit finanziert worden ist.

Hier einige Bilder des Aufbaus:

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Behandlung eines durch eine Schlinge verletzten Elefanten, nachdem die SkyVets bereits einer verletzte Löwin helfen mussten

Am 4. Januar, als wir uns um die Meldung einer durch eine Schlinge verletzten Löwin in Tsavo kümmerten, wurde vom Team des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) auch ein Elefant mit einer Schlinge um eins seiner Hinterbeine gesichtet. Sowohl die Behandlung der Löwin als auch die des Elefanten wurde für den 5. Januar geplant, da es, als die SkyVets ankamen, bereits zu dunkel geworden war, um ihnen zu helfen.

 

Der Tierarzt des Kenya Wildlife Service (KWS) wurde am 5. Januar morgens mit dem DSWT Helikopter abgeholt und man begann sofort, den Elefanten zu lokalisieren. Der junge Bulle wurde gegen 09:45 Uhr aus der Luft betäubt, die Schlinge entfernt und die Verletzungen an seinem Bein sowie seinem Fuß behandelt. Nur 30 Minuten später war er wieder auf den Beinen und hat gute Aussichten auf eine vollständige Genesung.

 

Anschließend kümmerte sich das Team um die durch eine Schlinge verletzte Löwin. In nur wenigen Stunden konnten wir das Leben von zwei Wildtieren retten. Diese Arbeit ist nur Dank Ihrer Unterstützung möglich – Danke!

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Originalartikel erschienen beim David Sheldrick Wildlife Trust, übersetzt aus dem Englischen.

Die Behandlung einer durch eine Schlinge verletzte Löwin in Tsavo

Am 4. Januar 2016 meldete ein Safari-Guide, dass er eine Löwin mit einer Schlinge um den Hals gesehen hat. Das Team vom David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) eilte zur Stelle und fand ein Rudel mit 7 Löwen, deren Bewegungen überwacht wurden, während das Sky Vet Team gerufen wurde.

 

Als der Tierarzt ankam, war es leider schon zu spät am Abend, um die Löwin zu behandeln. Deshalb wurde beschlossen, am 5. Januar mit dem DSWT Helikopter hinauszufliegen. Das Löwenrudel wurde wieder gefunden und der Tierarzt vom Kenya Wildlife Service (KWS) betäubte die junge Löwin am Nachmittag fachmännisch von einem Fahrzeug aus. Die Löwin schlief abseits vom Rudel und um die Sicherheit des Tierarztes zu gewährleisten, wurde das Rudel mit Hilfe des Fahrzeuges vertrieben. Die Schlinge wurde problemlos entfernt und hatte Gott sei Dank nur eine kleine Verletzung am Hals der Löwin verursacht. Gegen 13:30 Uhr war sie wieder bei vollem Bewusstsein und mit ihrem Rudel vereint.

 

Ein großer Erfolg Dank der Zusammenarbeit des DSWT und des KWS – unser Dank gilt allen Beteiligten.

 

Originalartikel erschienen beim David Sheldrick Wildlife Trust, übersetzt aus dem Englischen.